Bad Homburg (25. Februar 2025) – „Fresenius Medical Care hat erneut sein Versprechen eingehalten das Geschäft profitabel auszubauen und das obere Ende der gesetzten Zielspanne für das Jahr 2024 erreicht. Wir haben unseren strategischen Turnaround- und Transformationsplan erfolgreich umgesetzt und die Optimierung unseres Bestandsportfolios weiter vorangetrieben. Zudem haben wir früher als geplant bedeutende Einsparungen durch das FME25-Transformationsprogramm erzielt. Die von uns erzielten Fortschritte ermöglichen, unser Einsparziel von 650 Mio. EUR auf 750 Mio. EUR weiter zu erhöhen“, sagte Helen Giza, Vorstandsvorsitzende der Fresenius Medical Care AG. „Unser Fokus, die operative Leistungsfähigkeit zu verbessern, hat zu einem deutlichen Fortschritt bei der operativen Ergebnismarge in Richtung unserer Margenziele für 2025 geführt. Im Laufe des vergangenen Geschäftsjahres trugen beide Geschäftsbereiche zu dieser positiven Entwicklung bei.“ Giza fügte hinzu: „Ein wichtiger Meilenstein im Segment Care Delivery war, dass sich das zugrundeliegende organische Behandlungswachstum in den USA im zweiten Quartal in Folge positiv entwickelte und auch für das Gesamtjahr positiv war. Das Segment Care Enablement konnte ein beschleunigtes Volumenwachstum und eine anhaltend positive Preisdynamik verzeichnen. Die klare Verbesserung des operativen Ergebnisses von Care Enablement zeigt, wie konsequent wir unserem ehrgeizigen Transformations-Plan folgen. Im Hinblick auf die Umsetzung unserer Strategie 2025 bleiben wir zuversichtlich. Wir haben die Weichen gestellt, um unser Ergebnis weiter deutlich zu steigern und die daraus abgeleitete operative Ergebnismarge im Jahr 2025 auf etwa 11 bis 12 Prozent zu erhöhen. Ich danke unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr außerordentliches Engagement, unseren Patienten jeden Tag weltweit eine qualitativ hochwertige Versorgung zu bieten.“
Kennzahlen (Q4 und GJ 2024)
Q4 2024 Mio. EUR |
Q4 2023 Mio. EUR |
Wachstum | Wachstum wb |
GJ 2024 Mio. EUR |
GJ 2023 Mio. EUR |
Wachstum | Wachstum wb |
|
Umsatz auf Basis des Ausblicks2 |
5.085 5.069 |
4.988 4.834 |
+2% |
+2% +5% |
19.336 19.454 |
19.454 19.049 |
-1% |
0% +2% |
Operatives Ergebnis auf Basis des Ausblicks2 |
259 489 |
428 373 |
-39% |
-39% +31% |
1.392 1.812 |
1.369 1.540 |
+2% |
+3% +18% |
Konzernergebnis3 auf Basis des Ausblicks2 |
67 266 |
188 154 |
-64% |
-62% +73% |
538 912 |
499 644 |
+8% |
+9% +42% |
Ergebnis je Aktie (€) auf Basis des Ausblicks2 |
0,23 0,91 |
0,64 0,52 |
-64% |
-62% +73% |
1,83 3,11 |
1,70 2,19 |
+8% |
+9% +42% |
wb = währungsbereinigt
Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, hat das zweite Jahr seines dreijährigen strategischen Turnaround- und Transformationsplans erfolgreich abgeschlossen.
Betriebliche Effizienz: Im Jahr 2024 hat das FME25-Transformationsprogramm sein Tempo beschleunigt und 221 Mio. EUR an zusätzlichen nachhaltigen Einsparungen für das Gesamtjahr 2024 erzielt. Damit übertrafen die Einsparungen das bereits angehobene Ziel für 2024 von etwa 200 Mio. EUR. Die kumulierten Einsparungen des gesamten Programms erreichten 567 Mio. EUR. Die damit verbundenen einmaligen Kosten beliefen sich im Jahr 2024 auf 180 Mio. EUR und summieren sich seit Beginn des Programms im Jahr 2021 auf 599 Mio. EUR. Das Programm entwickelt sich weiterhin äußerst positiv und ermöglicht uns eine Anhebung des Ziels jährlicher, nachhaltiger Einsparungen auf nun 750 Mio. EUR bis zum Ende des laufenden Jahres. Das Unternehmen erwartet damit verbundene einmalige Kosten von 700 Mio. EUR bis 750 Mio. EUR für das gesamte FME25-Transformations-programm.
Portfoliooptimierung: Fresenius Medical Care setzt seine Strategie zur Portfoliooptimierung fort, sich von nicht zum Kerngeschäft gehörenden und verwässernden Vermögenswerten zu trennen. Im Jahr 2024 wurde der Ausstieg aus dem Klinikbetrieb in mehreren Märkten angekündigt und mit Ausnahme von Brasilien auch abgeschlossen. Dazu gehören alle lateinamerikanischen Länder, das südliche Afrika und die Türkei sowie die Veräußerungen der Cura Day Hospitals Group in Australien und ausgewählte Assets von Spectra Laboratories, unserem Labortest-Dienstleister in den USA. Die im Jahr 2024 veräußerten Vermögenswerte umfassen insgesamt 230 Einrichtungen, 8.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und rund 33.800 Dialysepatienten. Die im Jahr 2024 abgeschlossenen oder zum Verkauf stehenden Veräußerungen haben die Umsatzerlöse um 306 Mio. EUR negativ beeinflusst und zu einem negativen Effekt auf das operative Ergebnis in Höhe von 288 Mio. EUR im Gesamtjahr 2024 geführt, der als Sondereffekt auf das operative Ergebnis behandelt wird. Wie angekündigt, nutzte das Unternehmen die Erlöse aus den Veräußerungen, um seinen Verschuldungsgrad weiter zu verbessern.
Kapitalallokation: Im Jahr 2024 hat Fresenius Medical Care seine disziplinierte Finanzpolitik konsequent fortgesetzt. Ein Anstieg des Free Cashflow um 10% nach Investitionstätigkeiten, der hauptsächlich auf Erlöse aus Veräußerungen zurückzuführen ist, wurde genutzt, um die Nettoverschuldung um weitere 9% auf 9,8 Mrd. EUR zu senken. Der entsprechende Nettoverschuldungsgrad (Nettoverschuldung/EBITDA) verbesserte sich Ende 2024 auf 2,9x, verglichen mit 3,2x Ende 2023. Das Unternehmen hält an seiner Dividendenpolitik fest, die die Entwicklung der Dividende an die Entwicklung des Konzernergebnisses ohne Sondereffekte knüpft. Die für das Geschäftsjahr 2024 geplante Dividende von 1,44 EUR je Aktie entspräche demnach einer Erhöhung um 21% gegenüber der Vorjahresdividende.
Die Umsatzerlöse des Konzerns stiegen im vierten Quartal 2024 um 2% auf 5.085 Mio. EUR (+2% währungsbereinigt, +7% organisch). Die Umsatzerlöse auf Basis des Ausblicks2 stiegen um 5% im Vergleich zum Vorjahr auf 5.069 Mio. EUR. Veräußerungen, die im Rahmen der Portfoliooptimierung umgesetzt wurden, wirkten sich mit -250 Basispunkten auf die Umsatzentwicklung aus.
Die Umsatzerlöse im Segment Care Delivery sanken um 1% auf 3.945 Mio. EUR (-1% währungsbereinigt, +6% organisch) und stiegen um 3% auf Basis des Ausblicks2. Veräußerungen, die im Rahmen der Portfoliooptimierung umgesetzt wurden, wirkten sich mit -370 Basispunkten auf die Umsatzentwicklung aus.
Bei Care Delivery U.S. stiegen die Umsatzerlöse um 1% (+1% währungsbereinigt, +7% organisch) und um 8% auf Basis des Ausblicks2. Das Wachstum in den USA war getrieben durch das Value-Based-Care-Geschäft, allgemein gestiegene Behandlungsmengen sowie höhere Erstattungssätze und einen vorteilhaften Kostenträger-Mix. Die positiven Effekte wurden teilweise durch den Wegfall der Tricare-Vergleichsvereinbarung im Jahr 2024 ausgeglichen. Das organische Behandlungswachstum in den USA verbesserte sich im Vergleich zum Vorquartal weiter. Bereinigt um den Ausstieg aus weniger profitablen Verträgen in der Akutversorgung (-0,1%), war das zugrundeliegende organische Behandlungswachstum in den USA das zweite Quartal in Folge positiv im Vergleich zum Vorjahr (+0,5%).
Bei Care Delivery International sanken die Umsatzerlöse um 10% (-10% währungsbereinigt, +4% organisch) und um 17% auf Basis des Ausblicks2. Diese Entwicklung ist auf Veräußerungen im Rahmen der Portfoliooptimierung zurückzuführen (-1,980 Basispunkte) und wurde teilweise durch organisches Wachstum und einen Anstieg der Dialysetage ausgeglichen. Das organische Behandlungswachstum bei Care Delivery International war mit 1,5% positiv.
Die Umsatzerlöse im Segment Care Enablement stiegen um 11% auf 1.537 Mio. EUR (+11% währungsbereinigt, +10% organisch) und um 10% auf Basis des Ausblicks2, getrieben durch einen Anstieg der Absatzmengen in allen geografischen Regionen sowie eine positive Preisdynamik. Die mengenbasierte Beschaffung in China entwickelte sich erwartungsgemäß und führte zu Mengenwachstum, beeinflusste die Preisentwicklung jedoch negativ.
Innerhalb der Eliminierungen zwischen den Segmenten stiegen die Umsatzerlöse für Produkte, die zwischen den operativen Segmenten zum Marktwert transferiert wurden, um 8% auf 397 Mio. EUR (+8% währungsbereinigt)4.
Im Gesamtjahr 2024 sanken die Umsatzerlöse des Konzerns um 1% auf 19.336 Mio. EUR (währungsbereinigt stabil, +4% organisch). Auf Basis des Ausblicks2 stiegen sie um 2%, was der Prognose für das Gesamtjahr entspricht. Veräußerungen, die im Rahmen der Portfoliooptimierung umgesetzt wurden, wirkten sich mit -160 Basispunkten auf die Umsatzentwicklung aus. Die Umsatzerlöse im Segment Care Delivery sanken um 2% auf 15.275 Mio. EUR (-2% währungsbereinigt, +4% organisch), wobei diese in Care Delivery U.S. um 1% stiegen (+1% währungsbereinigt, +4% organisch) und in Care Delivery International um 15% sanken (-13% währungsbereinigt, +4% organisch). Veräußerungen, die im Rahmen der Portfoliooptimierung umgesetzt wurden, wirkten sich mit -230 Basispunkten auf die Umsatzentwicklung von Care Delivery U.S. und mit -1.230 Basispunkten auf die Umsatzentwicklung von Care Delivery International aus. Bereinigt um den Ausstieg aus weniger profitablen Verträgen in der Akutversorgung (-0,2%), wurde das zugrundeliegende organische Behandlungswachstum in den USA mit 0,1% positiv. Die Umsatzerlöse im Segment Care Enablement stiegen um 4% auf 5.557 Mio. EUR (+5% währungsbereinigt, +5% organisch). Die Eliminierungen zwischen den Segmenten stiegen um 2% auf 1.496 Mio. EUR (+2% währungsbereinigt)4.
Das operative Ergebnis des Konzerns sank im vierten Quartal 2024 um 39% auf 259 Mio. EUR (-39% währungsbereinigt), was einer Marge² von 5,1% entspricht (Q4 2023: 8,6%). Das operative Ergebnis auf Basis des Ausblicks2 stieg um 31% auf 489 Mio. EUR, was zu einer Marge2 von 9,6% führte (Q4 2023: 7,7%). Veräußerungen, die im Rahmen der Portfoliooptimierung umgesetzt wurden, hatten im vierten Quartal einen neutralen Effekt auf die operative Ergebnismarge.
Das operative Ergebnis im Segment Care Delivery sank um 51% auf 253 Mio. EUR (‑51% währungsbereinigt), was zu einer Marge von 6,4% führte (Q4 2023: 13,0%). Im Vorjahresquartal war ein positiver Effekt aus der Tricare-Vergleichsvereinbarung in Höhe von netto 181 Mio. EUR enthalten. Das operative Ergebnis auf Basis des Ausblicks2 stieg um 10%, was zu einer Marge2 von 10,7% führte (Q4 2023: 10,0%). Das Wachstum ist hauptsächlich auf einen geringeren negativen Beitrag des Value-Based-Care-Geschäfts und höhere Behandlungsmengen zurückzuführen. Ebenfalls günstig wirkten sich Preiseffekte sowie Einsparungen durch das FME25-Transformationsprogramm aus. Die positive Entwicklung wurde teilweise durch den Zeitpunkt von Einnahmen im Zusammenhang mit einer Vereinbarung über bestimmte Arzneimittel sowie höhere Personalkosten ausgeglichen.
Das operative Ergebnis im Segment Care Enablement stieg deutlich auf 71 Mio. EUR (Q4 2023: -42 Mio. EUR), was zu einer Marge von 4,6% führte (Q4 2023: -3,1%). Das operative Ergebnis auf Basis des Ausblicks2 hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als versechsfacht, was zu einer Marge2 von 7,8% führte (Q4 2023: 1,3%). Der starke Anstieg ist auf positive Mengen- und Preiseffekte sowie Einsparungen durch das FME25-Tranformationsprogramm zurückzuführen. Dies überwog inflationsbedingte Kostensteigerungen und negative Preiseffekte durch mengenbasierte Beschaffung in China.
Das operative Ergebnis der Zentralbereiche belief sich auf -57 Mio. EUR (Q4 2023: -44 Mio. EUR). Die Entwicklung beinhaltet negative Bewertungseffekte aus virtuellen Stromabnahmeverträgen zurückzuführen (-7 Mio. EUR). Das operative Ergebnis auf Basis des Ausblicks2 belief sich auf -42 Mio. EUR (Q4 2023: -26 Mio. EUR).
Im Gesamtjahr 2024 stieg das operative Ergebnis des Konzerns um 2% auf 1,392 Mio. EUR (+3% währungsbereinigt), was zu einer Marge von 7,2% führte (GJ 2023: 7,0%). Das operative Ergebnis auf Basis des Ausblicks2 stieg um 18% auf 1,812 Mio. EUR, wodurch das obere Ende der eingegrenzten Prognose für das Gesamtjahr erreicht wurde und was zu einer Marge von 9,3% führte (GJ 2023: 8,1%). Veräußerungen, die während des Gesamtjahres umgesetzt wurden, hatten einen neutralen Effekt auf die Entwicklung der operativen Marge. Im Segment Care Delivery sank das operative Ergebnis um 22% auf 1,190 Mio. EUR (-21% währungsbereinigt), was zu einer Marge von 7,8% führte (GJ 2023: 9,7%). Die operative Ergebnismarge auf Basis des Ausblicks2 stieg auf 10,3% (GJ 2023: 9,7%). Im Segment Care Enablement stieg das operative Ergebnis deutlich auf 267 Mio. EUR (GJ 2023: -67 Mio. EUR), was zu einer Marge von 4,8% führte (GJ 2023: -1,2%). Die operative Ergebnismarge auf Basis des Ausblicks2 stieg auf 6,1% (GJ 2023: 2,3%). Das operative Ergebnis der Zentralbereiche betrug -48 Mio. EUR (GJ 2023: ‑67 Mio. EUR).
Das Konzernergebnis3 sank im vierten Quartal um 64% auf 67 Mio. EUR (-62% währungsbereinigt). Im Vorjahresquartal war ein positiver Effekt aus der Tricare-Vergleichsvereinbarung in Höhe von netto 110 Mio. EUR enthalten. Das Ergebnis auf Basis des Ausblicks2 stieg deutlich um 73%.
Im Gesamtjahr 2024 stieg das Konzernergebnis3 um 8% auf 538 Mio. EUR (+9% währungsbereinigt). Das Konzernergebnis auf Basis des Ausblicks2 stieg um 42%.
Das Ergebnis je Aktie (EPS) stieg im vierten Quartal um 64% auf 0,23 EUR (-62% währungsbereinigt). Das Ergebnis je Aktie auf Basis des Ausblicks2 stieg um 73% auf 0,91 EUR.
Im Gesamtjahr 2024 stieg das Ergebnis je Aktie um 8% auf 1,83 EUR (+9% währungsbereinigt). Das Ergebnis je Aktie auf Basis des Ausblicks2 stieg um 42% auf 3,11 EUR.
Im vierten Quartal steigerte Fresenius Medical Care den operativen Cashflow um 16% auf 832 Mio. EUR (Q4 2023: 719 Mio. EUR), was einer Marge von 16,4% entspricht (Q4 2023: 14,4%). Der operative Cashflow erhöhte sich vor allem durch eine günstige Entwicklung des Betriebskapitals. Die positiven Effekte wurden teilweise durch den Wegfall der Tricare-Vergleichsvereinbarung im Jahr 2024 ausgeglichen.
Im Gesamtjahr 2024 sank der operative Cashflow um 9% auf 2.386 Mio. EUR (GJ 2023: 2.629 Mio. EUR). Das entspricht einer Marge von 12,3% (GJ 2023: 13,5%). Gründe für den Rückgang waren hauptsächlich negative Effekte aus dem Zeitpunkt erhaltener Dividendenzahlungen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen sowie der Wegfall der Tricare-Vergleichsvereinbarung im Jahr 2024.
Der Free Cashflow5 stieg im vierten Quartal um 25% auf 599 Mio. EUR (Q4 2023: 480 Mio. EUR), was zu einer Marge von 11,8% führte (GJ 2023: 9,6%). Im Gesamtjahr 2024 sank der Free Cashflow um 13% auf 1.701 Mio. EUR (GJ 2023: 1.960 Mio. EUR). Das entspricht einer Marge von 8.8% (GJ 2023: 10,1%).
Die Nettoverschuldung und Leasingverbindlichkeiten wurden weiter auf 9.803 Mio. EUR gesenkt (Q4 2023: 10.760 Mio. EUR). Der entsprechende Nettoverschuldungsgrad (Netto-Verschuldung/EBITDA) verbesserte sich im vierten Quartal auf 2,9x im Vergleich zu 3,2x im Vorjahr.
Zum 31. Dezember 2024 zählte Fresenius Medical Care weltweit 299.352 Patienten, die in 3.675 Dialysekliniken behandelt wurden. Weltweit beschäftigte das Unternehmen 111.513 Mitarbeiter (Anzahl), verglichen mit 119.845 Mitarbeitern zum 31. Dezember 2023.
Für das Jahr 2025 erwartet Fresenius Medical Care ein positives Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr.
Das Unternehmen erwartet außerdem ein Wachstum des operativen Ergebnisses im hohen Zehner- bis hohen Zwanzigerprozentbereich gegenüber dem Vorjahr.
Die erwarteten Wachstumsraten für 2025 sind währungsbereinigt, ohne Berücksichtigung von Sondereffekten2 im operativen Ergebnis. Für den Ausblick wird als 2024-Basis der Umsatz in Höhe von 19.336 Mio. EUR und das operative Ergebnis in Höhe von 1.797 Mio. EUR verwendet.
Die Jahrespressekonferenz von Fresenius Medical Care zu den Ergebnissen des vierten Quartals und des Gesamtjahres 2024 findet heute, am 25. Februar 2025, um 10:00 Uhr MEZ / 4:00 Uhr EST statt. Die Jahrespressekonferenz wird über die FME-Internetseite in der Rubrik „Medien“. Eine Aufzeichnung der Jahrespressekonferenz wird kurz nach der Konferenz verfügbar sein..
Fresenius Medical Care lädt heute, am 25. Februar 2025 um 14:00 Uhr MEZ / 8:00 Uhr EST zu einer Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des vierten Quartals und des Gesamtjahres 2024 ein. Weitere Details dazu sind auf der Website von Fresenius Medical Care im Bereich "Investoren" veröffentlicht. Eine Aufzeichnung sowie ein Transkript werden kurz nach der Telefonkonferenz zur Verfügung stehen.
Einen vollständigen Überblick über die Ergebnisse des vierten Quartals und des Geschäftsjahres 2024 finden Sie in unserer Gewinn- und Verlustrechnung am Ende dieser Mitteilung und in den Anhängen als separate PDF-Dateien. Weitere Details finden Sie in unserem 20-F-Bericht.
1Währungsbereinigt sowie bereinigt um bestimmte Überleitungspositionen, einschließlich Umsätzen aus Übernahmen, Klinikschließungen und -veräußerungen sowie Unterschiede in der Anzahl der Dialysetage.
2 Der Ausblick für Umsatzerlöse und das operative Ergebnis, auf die sich der Ausblick 2024 bezieht, sind beide währungsbereinigt, ohne Sondereffekte sowie die Auswirkungen der abgeschlossenen Veräußerungen im Jahr 2023 und der Vergleichsvereinbarung mit der US-Regierung (Tricare-Vergleichsvereinbarung) in Q4 2023. Für das GJ 2023 und 2024 beinhalten die Sondereffekte Kosten im Zusammenhang mit dem FME25-Programm, die Neubewertungen von Humacyte, die Rechtsformwechsel-Kosten und Effekte aus der Optimierung des Bestandsportfolios. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Überleitungsrechnung im Anhang zur Pressemitteilung.
3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG entfällt.
4 Das Unternehmen überträgt Produkte zwischen den Segmenten zum Marktwert. Die damit verbundenen internen Erträge und Aufwendungen sowie alle anderen Konsolidierungen von Transaktionen sind in den "Eliminierungen zwischen den Segmenten" enthalten.
5 Nettomittelzufluss/-abfluss aus betrieblicher Tätigkeit, nach Investitionen in Sachanlagen und aktivierte Entwicklungskosten, vor Akquisitionen/Veräußerungen, Investitionen und Ausschüttungen.
Über Fresenius Medical Care:
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, von denen sich weltweit etwa 4,2 Mio. Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netzwerk aus 3.675 Dialysezentren betreut Fresenius Medical Care weltweit rund 299.000 Dialysepatientinnen und -patienten. Fresenius Medical Care ist zudem der führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Dialysegeräten und Dialysefiltern. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME) und an der Börse New York (FMS) notiert.
Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die verschiedenen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Faktoren wie z. B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, behördlichen Genehmigungen, Ergebnissen klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Diese und weitere Risiken und Unsicherheiten sind im Detail in den Berichten der Fresenius Medical Care AG beschrieben, die bei der US- amerikanischen Börsenaufsicht (U.S. Securities and Exchange Commission) eingereicht werden. Fresenius Medical Care AG übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.