Bad Homburg (21. Mai 2026) – Fresenius Medical Care (FME), der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, hat ein wegweisendes Jahr mit deutlichen Verbesserungen der Profitabilität abgeschlossen. In den vergangenen drei Jahren hat das Unternehmen seine für 2025 gesetzten mittelfristigen finanziellen und strategischen Ziele erreicht. Aufbauend auf der erfolgreichen Transformation richtet Fresenius Medical Care den Fokus nun auf die konsequente Umsetzung seiner Strategie FME Reignite und eine nachhaltige Steigerung der Wertschöpfung.
Auf der heutigen Hauptversammlung sagte Michael Sen, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Fresenius Medical Care AG: „Wir befinden uns eindeutig in einer neuen Zeit, die von geopolitischer Unsicherheit, zunehmend transaktionalen globalen Beziehungen und hoher Marktvolatilität geprägt ist. Für ein global tätiges Gesundheitsunternehmen wie Fresenius Medical Care ist Anpassungsfähigkeit daher entscheidend. Die Fähigkeit, Veränderungen rechtzeitig zu erkennen und sie vorwegzunehmen, wird wesentlich für den Erfolg sein. Dafür hat das Unternehmen im vergangenen Jahr die Voraussetzungen geschaffen.“
Michael Sen fügte hinzu: „Fresenius Medical Care blickt auf ein starkes Jahr zurück. Die finanzielle Leistungsfähigkeit sowie die Margen haben sich verbessert, der Verschuldungsgrad konnte gesenkt werden. Das organische Umsatzwachstum lag währungsbereinigt bei 8 Prozent1, getragen von positiven Beiträgen aller operativen Segmente. Im Namen des Aufsichtsrats danke ich dem Vorstand unter der Leitung von Helen Giza sowie allen rund 110.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Fresenius Medical Care für ihre Leistung im Jahr 2025. Mehr als 44 Millionen weltweit durchgeführte Dialysebehandlungen und die Versorgung von Patientinnen und Patienten in 140 Ländern mit lebenserhaltender Medizintechnik sind beeindruckende Zahlen. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr sehr viel richtig gemacht und ist heute gut aufgestellt. Ich bin deshalb zuversichtlich, dass Fresenius Medical Care auch in Zukunft Nierenversorgung auf Spitzenniveau anbieten und sich zugleich wirtschaftlich erfolgreich entwickeln wird.“
Helen Giza, Vorstandsvorsitzende der Fresenius Medical Care AG, sagte: „Das Jahr 2025 markierte den Höhepunkt unseres FME25 Turnaround- und Transformationsprogramms, ein mehrjähriges Programm zur grundlegenden Stärkung von Fresenius Medical Care. Trotz eines herausfordernden externen Umfelds haben wir uns zum Ziel gesetzt, das Unternehmen gesünder, widerstandsfähiger und disziplinierter aufzustellen. Ich bin stolz, sagen zu können, dass wir dies geschafft haben. Fresenius Medical Care hat stets den Anspruch, durch herausragende Patientenversorgung und Innovation führend in der Nierenversorgung zu sein. Wir haben das Jahr 2025 am oberen Ende unseres Ausblicks abgeschlossen, mit einer soliden Umsatzentwicklung und einem starken Wachstum des operativen Ergebnisses. Konzernweit stieg unsere operative Ergebnismarge2 auf 11,3 Prozent, gegenüber 7,9 Prozent vor drei Jahren, und liegt damit stabil innerhalb unseres mittelfristigen Margenbands von 10 bis 14 Prozent. Bis Ende 2025 haben wir unseren Netto-Verschuldungsgrad von 3,4 im Jahr 2022 auf 2,5 gesenkt.“
Helen Giza ergänzte: „Ebenso wichtig ist, dass wir im Jahr 2025 mit der Zulassung des für die Hämodiafiltration geeigneten 5008X CAREsystems durch die US-amerikanische Food and Drug Administration einen bedeutenden Meilenstein für den US-Markt erreicht haben. Diese Zulassung ermöglichte die Einführung der hochvolumigen Hämodiafiltrationstherapie in ausgewählten US-Kliniken und legte den Grundstein für den Start der vollständigen kommerziellen Markteinführung im Jahr 2026. Wir führen diese Therapie in den USA auf der Grundlage einer bereits sehr guten Ausgangssituation ein. In den USA stammen fast 90 Prozent der in Dialysezentren betriebenen Dialysegeräte von Fresenius Medical Care. Die Umstellung auf das 5008X CAREsystem wird die größte infrastrukturelle Modernisierung in der Geschichte unseres Unternehmens und ein richtungsweisender Moment für die Nierenversorgung in den USA sein.“
„Alles, was wir tun, muss den Menschen dienen, die auf uns angewiesen sind: Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen“, sagte Giza. „Auf unserem Kapitalmarkttag im Juni 2025 haben wir FME Reignite, unsere Fünf-Jahres-Strategie bis 2030, vorgestellt. Unsere Zielsetzung ist klar: Wir streben danach, branchenführende Ergebnisse zu erzielen, mit Margen über dem Marktniveau zu wachsen und die Wertschöpfung zu steigern. Wir verfügen über die wissenschaftliche Expertise, die Systeme und die Mitarbeitenden, um unsere Ziele zu erreichen.“ Die Vorstandsvorsitzende dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und ihr Engagement, weltweit eine hochwertige Versorgung für Patientinnen und Patienten sicherzustellen.
Eine Mehrheit von 99,87 Prozent der abgegebenen Stimmen auf der Hauptversammlung hat dem Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2025 in Höhe von 1,49 Euro je dividendenberechtigter Aktie zugestimmt. Im Vorjahr hatte die Dividende 1,44 Euro je Aktie betragen. Die Dividendenpolitik von Fresenius Medical Care sieht eine stabile und verlässliche Dividendenentwicklung vor. Daraus ergibt sich eine Ausschüttungsquote von 30 bis 40 Prozent des Konzernergebnisses.3
Im Rahmen des Kapitalallokationsrahmens werden Ausschüttungen an Aktionäre durch Aktienrückkäufe ergänzt. Im Rahmen des ersten Aktienrückkaufprogramms mit einem Volumen von 1,0 Mrd. Euro wurden 24,8 Millionen Aktien – entsprechend 8,5 % des Grundkapitals – deutlich schneller als geplant zurückgekauft. Das aus zwei Tranchen bestehende Aktienrückkaufprogramm wurde am 30. April 2026 in weniger als einem Jahr und damit deutlich schneller als im ursprünglich angekündigten Zweijahreszeitraum erfolgreich abgeschlossen.
Mit einer Mehrheit von 97,59 Prozent erteilte die Hauptversammlung dem Vorstand eine neue Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien für einen Zeitraum von fünf Jahren. Die erneuerte Ermächtigung unterstützt den Kapitalallokationssrahmen von FME, einschließlich möglicher Aktienrückkaufprogramme zur weiteren Wertschaffung für Aktionärinnen und Aktionäre.
Die Hauptversammlung billigte den Vergütungsbericht für den Vorstand und den Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2025 mit einer Mehrheit von 84,67 Prozent.
Den Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats wurde für das Geschäftsjahr 2025 mit Mehrheiten von 99,87 Prozent beziehungsweise 97,42 Prozent Entlastung erteilt.
Weitere Einzelheiten der Abstimmungsergebnisse zu diesen und zu anderen Tagesordnungspunkten werden hier gegeben.
Auf der Hauptversammlung waren 78,71 Prozent des Grundkapitals vertreten.
1 Währungsbereinigt sowie bereinigt um bestimmte Überleitungspositionen, einschließlich Umsätzen aus Übernahmen, Klinikschließungen und -veräußerungen sowie Unterschiede in der Anzahl der Dialysetage
2 Bereinigt um Sondereffekte
3 Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der FME AG entfällt, ohne Sondereffekte.
Über Fresenius Medical Care:
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, von denen sich weltweit etwa 4,5 Millionen Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netzwerk aus 3.539 Dialysezentren betreut Fresenius Medical Care weltweit rund 290.000 Dialysepatientinnen und -patienten. Fresenius Medical Care ist zudem der führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Dialysegeräten und Dialysefiltern. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME) und an der Börse New York (FMS) notiert.
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Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die verschiedenen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Faktoren wie z. B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, behördlichen Genehmigungen, Ergebnissen klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Diese und weitere Risiken und Unsicherheiten sind im Detail in den Berichten der Fresenius Medical Care AG beschrieben, die bei der US- amerikanischen Börsenaufsicht (U.S. Securities and Exchange Commission) eingereicht werden. Fresenius Medical Care AG übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren..