Bad Homburg (24. Februar 2026) – „Fresenius Medical Care hat ein Meilensteinjahr mit herausragenden Profitabilitätssteigerungen abgeschlossen. In den vergangenen drei Jahren haben wir das Unternehmen konsequent gestärkt, widerstandsfähiger aufgestellt und alle wesentlichen finanziellen und strategischen Ziele des mittelfristigen Finanzausblicks erfüllt, die wir für 2025 aufgestellt hatten. Diese Erfolge unterstreichen unseren klaren Fokus auf operative Exzellenz und finanzielle Disziplin. Im Jahr 2025 haben wir ein Wachstum im Umsatz und operativen Ergebnis am oberen Ende unseres Ausblicks erzielt und damit ein schwieriges Marktumfeld überwunden“, sagte Helen Giza, Vorstandsvorsitzende von Fresenius Medical Care. „Unsere operative Ergebnismarge von 11,3% liegt deutlich innerhalb der mittelfristigen Margenziele, die wir uns vor drei Jahren für 2025 gesetzt haben. Die Steigerung der Profitabilität des Konzerns ist das Ergebnis eines soliden Geschäftswachstums, beschleunigter Effizienzsteigerungen bei FME25+, höher als erwarteter, positiver Effekte der TDAPA-Erstattungsregelung und günstiger Entwicklungen bei den Erstattungssätzen. Alle Segmente haben dazu einen bedeutenden Beitrag geleistet. Dieser Fortschritt unterstreicht unser kontinuierliches Engagement und unseren Fokus, beständigen Wert zu schaffen.“
Helen Giza fügte hinzu: „Mit Blick auf 2026 wollen wir auf der beachtlichen Transformation der letzten Jahre aufbauen und die Umsetzung unserer Strategie FME Reignite weiter vorantreiben. Wir freuen uns, mit der groß angelegten Markteinführung unseres innovativen 5008X CAREsystems den Zugang zur hochvolumigen Hämodiafiltrationstherapie für unsere Patienten in den USA auszubauen. Wir bleiben unserem Ziel, die Profitabilität weiter zu erhöhen, unverändert verpflichtet, während wir in unsere Zukunft investieren und regulatorische Herausforderungen erfolgreich meistern. Daher erwarten wir, das operative Ergebnis um 3% bis 7% (CAGR) bis 2028 zu steigern und die Erträge für unsere Aktionäre weiter zu erhöhen.“
Kennzahlen Q4 und GJ 2025
| Q4 2025 Mio. EUR |
Q4 2024 Mio. EUR |
Wachstum | Wachstum wb |
GJ 2025 Mio. EUR |
GJ 2024 Mio. EUR |
Wachstum | Wachstum wb |
|
| Umsatz |
5.070 |
5.085 |
0% |
+7% |
19.628 |
19.336 |
+2% |
+5% |
| Operatives Ergebnis ohne Sondereffekte2 |
594 705 |
259 489 |
+129% +44% |
+144% +53% |
1.827 2.212 |
1.392 1.797 |
+31% +23% |
+36% +27% |
| Konzernergebnis3 ohne Sondereffekte2 |
327 412 |
67 266 |
+389% +55% |
+421% +64% |
978 1.248 |
538 903 |
+82% +38% |
+88% +43% |
| Ergebnis je Aktie (EUR) ohne Sondereffekte2 (EUR) |
1,14 1,44 |
0,23 0,91 |
+402% +59% |
+434% +68% |
3,36 4,28 |
1,83 3,08 |
+83% +39% |
+89% +42% |
wb = währungsbereinigt
Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, hat das Meilensteinjahr 2025 erfolgreich abgeschlossen und ist in die nächste Phase der Wertschaffung mit der Strategie FME Reignite eingetreten. Die Strategie, die im Juni 2025 im Rahmen des Kapitalmarkttags vorgestellt wurde, zielt darauf ab, unsere Kernkompetenzen zu stärken, profitables Wachstum und Innovationen zu fördern und die Unternehmenskultur weiterzuentwickeln.
Fresenius Medical Care hat im Jahr 2025 damit begonnen, das 5008X CAREsystem in ausgewählten Kliniken in den USA einzuführen. Das Dialysegerät ist in der Lage, hochvolumige Hämodiafiltration (HVHDF) durchzuführen. Eine groß angelegte Markteinführung ist für das Jahr 2026 geplant. Das Unternehmen investiert in die Schulung von über 7.200 Krankenpflegern und Technikern und stellt in 28 US-Bundesstaaten etwa 36.000 Patienten auf das neue System um. Durch den jährlichen Austausch von etwa 20% seiner Dialysegeräte möchte Fresenius Medical Care einen schnelleren Zugang zu dieser Therapie und den damit verbundenen Vorteilen im Hinblick auf die Sterblichkeit ermöglichen.
Betriebliche Effizienz: Im Jahr 2025 hat das FME25+-Transformationsprogramm sein Tempo weiter beschleunigt und 238 Mio. Euro an zusätzlichen nachhaltigen Einsparungen für das Gesamtjahr 2025 erzielt. Damit übertrafen die Einsparungen das bereits angehobene Ziel für 2025 von etwa 220 Mio. Euro. Die kumulierten Einsparungen des gesamten Programms erreichten 804 Mio. Euro. Die damit verbundenen einmaligen Kosten, die als Sondereffekte ausgewiesen werden, beliefen sich im Jahr 2025 auf 194 Mio. Euro und summieren sich seit Beginn des Programms im Jahr 2021 auf 793 Mio. Euro. Das Unternehmen setzt seinen starken Wachstumskurs fort und wird das FME25+-Programm beschleunigen und weiter ausbauen. Es rechnet nun mit zusätzlichen Einsparungen in Höhe von 150 Mio. Euro, wodurch sich die Gesamtsumme bis Ende 2027 auf insgesamt 1,2 Mrd. Euro erhöht. Die Programmkosten werden im gleichen Zeitraum voraussichtlich ebenfalls etwa 1,2 Mrd. Euro betragen.
Portfoliooptimierung: Fresenius Medical Care setzte seine Strategie zur Portfoliooptimierung fort, sich von nicht zum Kerngeschäft gehörenden und margenschwachen Vermögenswerten zu trennen. Damit betont das Unternehmen seinen Fokus auf Produktbereiche, Geschäftsfelder und Märkte, die hinsichtlich Strategie, Größe und nachhaltigem Gewinnwachstumspotenzial am besten passen. Die Transaktionen im Jahr 2025 hatten einen negativen Einfluss auf den Umsatz in Höhe von 244 Mio. Euro. Dies entspricht einem Rückgang des Wachstums von 130 Basispunkten. Der damit verbundene negative Einfluss auf das operative Ergebnis belief sich für das Gesamtjahr 2025 auf 97 Mio. Euro und wird als Sondereffekt ausgewiesen. Zu den seit 2023 veräußerten Vermögenswerten zählen 391 Einrichtungen, rund 12.600 Mitarbeiter und 53.600 Dialysepatienten.
Dividende und Aktienrückkauf: Fresenius Medical Care führte 2025 einen neuen Ansatz für die Kapitalallokation ein. Dieser Ansatz sieht eine stabile und vorhersehbare Dividendenentwicklung vor, mit einer Ausschüttungsquote von 30% bis 40% des Konzernergebnisses4. Der geplante Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2025 in Höhe von 1,49 Euro pro Aktie entspricht einer Steigerung von 3% und einer Ausschüttungsquote von 33% des bereinigten Konzernergebnisses. Die Aktionärsrendite durch Dividenden wird durch ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 1.0 Mrd. Euro ergänzt, das derzeit in zwei Tranchen durchgeführt wird. Die erste Tranche in Höhe von bis zu 600 Mio. Euro wurde am 11. August 2025 initiiert und am 29. Dezember 2025 vorzeitig abgeschlossen. Zum 31. Dezember 2025 wurden 14,1 Mio. Aktien für einen Gesamtinvestitionsbetrag von 586 Mio. Euro zurückgekauft. Die zweite Tranche in Höhe von rund 414 Mio. Euro begann am 12. Januar 2026 und soll bis 8. Mai 2026 abgeschlossen sein. Das gesamte Programm wird daher voraussichtlich in weniger als einem Jahr statt innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen sein.
Parallel dazu wurde die Nettoverschuldung um 6% auf 9,2 Mrd. Euro weiter reduziert. Der entsprechende Nettoverschuldungsgrad (Nettoverschuldung/EBITDA) verbesserte sich von 2,9-fach Ende 2024 auf 2,5-fach Ende 2025 und liegt damit am unteren Ende des Zielkorridors von 2,5- bis 3,0-fach.
Die Umsatzerlöse des Konzerns blieben im Vergleich zum Vorjahr im vierten Quartal 2025 stabil (+7% währungsbereinigt, +8% organisch1) bei 5.070 Mio. Euro. Das starke organische Umsatzwachstum wurde getrieben von Value-Based Care und Care Delivery. Erhebliche Währungseffekte wirkten sich negativ auf die Umsatzentwicklung in allen drei operativen Segmenten aus. Veräußerungen, die im Rahmen der Portfoliooptimierung umgesetzt wurden, reduzierten die Umsatzentwicklung um 70 Basispunkte.
Die Umsatzerlöse im Segment Care Delivery sanken um 2% (+6% währungsbereinigt, +7% organisch1) auf 3.507 Mio. Euro. Veräußerungen, die im Rahmen der Portfoliooptimierung umgesetzt wurden, wirkten sich mit 120 Basispunkten negativ auf die Umsatzentwicklung aus.
Bei Care Delivery U.S. sanken die Umsatzerlöse um 1% (+8% währungsbereinigt, +8% organisch1) auf 2.956 Mio. Euro. Auswirkungen der TDAPA-Erstattungsregelung, gestiegene Erstattungssätze und günstige Entwicklungen im Kostenträgermix sowie verringerte implizite Preiszugeständnisse hatten einen vorteilhaften Effekt, während sich die Wechselkurse ungünstig entwickelten. Die organischen Behandlungsmengen in den USA blieben stabil (-0,2%).
Bei Care Delivery International sanken die Umsatzerlöse um 6% (-4% währungsbereinigt, +3% organisch1) auf 551 Mio. Euro. Die Effekte aus Klinikschließungen und -veräußerungen, hauptsächlich im Zusammenhang mit der Portfoliooptimierung, sowie ungünstige Wechselkurse wurden teilweise durch organisches Wachstum1 ausgeglichen. Das organische Behandlungswachstum belief sich auf 1,7%.
Die Umsatzerlöse im Segment Value-Based Care stiegen deutlich um 32% (+42% währungsbereinigt, +42% organisch1) auf 637 Mio. Euro. Das Wachstum ist hauptsächlich auf eine deutlich höhere Anzahl von Versichertenmonaten im Zusammenhang mit Vertragsausweitungen zurückzuführen, während die Wechselkurse sich ungünstig entwickelten.
Die Umsatzerlöse im Segment Care Enablement sanken um 9% (-3% währungsbereinigt, -3% organisch1) auf 1.401 Mio. Euro. Ungünstige Wechselkurseffekte sowie geringere Verkaufsmengen, bedingt durch negative Auswirkungen der mengenbasierten Beschaffung und anderer regulatorischer Maßnahmen in China, wurden teilweise durch eine insgesamt positive Preisentwicklung ausgeglichen.
Innerhalb der Eliminierungen zwischen den Segmenten5 beliefen sich die Umsatzerlöse für erbrachte Dienstleitungen und Produkte, die zwischen den operativen Segmenten zum Marktwert transferiert wurden, auf -475 Mio. Euro.
Im Gesamtjahr 2025 stieg der Konzernumsatz um 2% (+5% währungsbereinigt, +8% organisch1) auf 19.628 Mio. Euro. Die im Rahmen der Portfoliooptimierung realisierten Veräußerungen wirkten sich mit 130 Basispunkten negativ auf die Umsatzentwicklung aus. Die Umsatzerlöse im Segment Care Delivery sanken um 2% (+2% währungsbereinigt, +5% organisch1) auf 13.736 Mio. Euro, wobei diese in Care Delivery U.S. stabil bei 11.507 Mio. Euro blieben (+4% währungsbereinigt, +5% organisch1) und in Care Delivery International um 10% (-9% währungsbereinigt, +4% organisch1) auf 2.229 Mio. Euro sanken. Die im Rahmen der Portfoliooptimierung realisierten Veräußerungen wirkten sich mit 210 Basispunkten negativ auf die Umsatzentwicklung von Care Delivery sowie mit 1.200 Basispunkten negativ auf die Umsatzentwicklung von Care Delivery International aus. Die organischen Behandlungsmengen in den USA blieben stabil (0,0%) und beliefen sich in Care Delivery International auf 2,0%. Die Umsatzerlöse im Segment Value-Based Care stiegen um 28% (+34% währungsbereinigt, +34% organisch1) auf 2.247 Mio. Euro. Die Umsatzerlöse im Segment Care Enablement sanken um 1% (+2% währungsbereinigt, +2% organisch1) auf 5.476 Mio. Euro. Die Eliminierungen zwischen den Segmenten sanken auf -1.831 Mio. Euro.
Im vierten Quartal 2025 hat sich das operative Ergebnis für den Konzern mehr als verdoppelt und ist um 129% (+144% währungsbereinigt) auf 594 Mio. Euro gestiegen, was einer Marge von 11,7% entspricht (Q4 2024: 5,1%). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte stieg deutlich um 44% (+53% währungsbereinigt) auf 705 Mio. Euro, was einer Marge2 von 13,9% entspricht (Q4 2024: 9,6%). Die im vierten Quartal realisierten Veräußerungen hatten keinen Einfluss auf die Entwicklung der operativen Ergebnismarge.
Das operative Ergebnis im Segment Care Delivery stieg um 103% (+122% währungsbereinigt) auf 528 Mio. Euro, was einer Marge von 15,1% entspricht (Q4 2024: 7,3%). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte stieg deutlich um 34% (+45% währungsbereinigt) auf 574 Mio. Euro, was einer Marge2 von 16,4% entspricht (Q4 2024: 12,0%). Im Vergleich zum Vorjahr wurde das Wachstum des operativen Ergebnisses durch einen höheren positiven Effekt der TDAPA-Erstattungsregelung, gestiegene Erstattungssätze und günstige Entwicklungen im Kostenträgermix, Einnahmen im Zusammenhang mit einer Vereinbarung für bestimmte Medikamente sowie Einsparungen durch das FME25+-Transformationsprogramm getrieben. Negativ beeinflusst wurde die Entwicklung durch gestiegene Personalkosten, einschließlich erhöhter Kosten für medizinische Zusatzleistungen, sowie durch inflationsbedinge Kostensteigerungen.
Das operative Ergebnis im Segment Value-Based Care stieg auf 29 Mio. Euro, im Vergleich zu -7 Mio. Euro im Vorjahr, was einer Marge von 4,5% entspricht (Q4 2024: -1,4%). Diese Entwicklung spiegelt die Volatilität der Quartalsergebnisse wider, die typisch für dieses Geschäftsmodell ist. Im vierten Quartal des laufenden Jahres und des Vorjahres gab es keine Sondereffekte. Die Verbesserung gegenüber dem Vorjahresquartal ist auf eine günstige Einsparquote für bestimmte Verträge zurückzuführen und wurde teilweise durch einen ungünstigen Effekt aus CKCC-Programmen reduziert.
Das operative Ergebnis im Segment Care Enablement sank um 21% (-20% währungsbereinigt) auf 56 Mio. Euro, was einer Marge von 4,0% entspricht (Q4 2024: 4,6%). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte sank um 9% (-6% währungsbereinigt) auf 107 Mio. Euro, was einer Marge2 von 7,7% entspricht (Q4 2024: 7,7%). Die Entwicklung im Vergleich zum Vorjahresquartal ist hauptsächlich zurückzuführen auf geringere Verkaufsmengen in China, inflationsbedingte Kostensteigerungen, die sich erwartungsgemäß entwickelten, sowie Währungsumrechnungseffekte, die höher als erwartet ausfielen. Diese negativen Effekte wurden teilweise durch Einsparungen durch das FME25+-Transformationsprogramm und eine insgesamt positive Preisentwicklung ausgeglichen.
Das operative Ergebnis der Zentralbereiche belief sich auf -41 Mio. Euro (Q4 2024: -57 Mio. Euro). Die Neubewertung unseres Anteils an Humacyte, die als Sondereffekt in den Zentralbereichen berücksichtigt wird, belief sich auf -14 Mio. Euro und virtuelle Stromabnahmeverträge auf -5 Mio. Euro. Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte belief sich auf -27 Mio. Euro (Q4 2024: -44 Mio. Euro).
Im Gesamtjahr 2025 stieg das operative Ergebnis des Konzerns um 31% (+36% währungsbereinigt) auf 1.827 Mio. Euro, was einer Marge von 9,3% entspricht (GJ 2024: 7,2%). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte stieg um 23% (+27% währungsbereinigt) auf 2.212 Mio. Euro und erreichte das obere Ende des Ausblicks für das Gesamtjahr sowie eine Marge2 von 11,3% (GJ 2024: 9,3%). Das Ergebnis liegt innerhalb des mittelfristigen Zielkorridors für 2025. Die im Jahr 2025 realisierten Veräußerungen hatten keinen Einfluss auf die Entwicklung der operativen Marge2. Im Segment Care Delivery stieg das operative Ergebnis um 33% (+40% währungsbereinigt) auf 1.614 Mio. Euro, was einer Marge von 11,8% (GJ 2024: 8,7%) entspricht. Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte stieg um 13% (+19% währungsbereinigt) auf 1.801 Mio. Euro, was einer Marge2 von 13,1% entspricht (GJ 2024: 11,4%). Das Ergebnis liegt innerhalb des mittelfristigen Zielkorridors für 2025. Im Segment Value-Based Care verbesserte sich das operative Ergebnis auf 1 Mio. Euro im Vergleich zu -28 Mio. Euro im Vorjahr, was einer Marge von 0,1% entspricht (GJ 2024: -1,6%). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte verbesserte sich auf 3 Mio. Euro im Vergleich zu -28 Mio. Euro im Vorjahr, in Übereinstimmung mit dem Jahresziel, die Gewinnschwelle zu erreichen, was einer positiven Marge2 von 0,1% (GJ 2024: -1,6%) entspricht. Im Segment Care Enablement, stieg das operative Ergebnis um 22% (+23% währungsbereinigt) auf 326 Mio. Euro, was einer Marge von 6,0% entspricht (GJ 2024: 4,8%). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte stieg um 32% (+33% währungsbereinigt) auf 442 Mio. Euro, was einer Marge2 von 8,1% entspricht (GJ 2024: 6,0%). Das Ergebnis liegt innerhalb des mittelfristigen Zielkorridors für 2025. Das operative Ergebnis der Zentralbereiche belief sich auf -119 Mio. Euro (GJ 2024: -48 Mio. Euro). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte verbesserte sich auf -38 Mio. Euro (GJ 2024: -80 Mio. Euro), hauptsächlich aufgrund einer vorteilhaften Bewertung virtueller Stromabnahmeverträge.
Das Konzernergebnis3 hat sich im vierten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahr (+421% währungsbereinigt) auf 327 Mio. Euro mehr als vervierfacht. Das Konzernergebnis ohne Sondereffekte stieg um 55% (+64% währungsbereinigt) auf 412 Mio. Euro.
Im Gesamtjahr 2025 stieg das Konzernergebnis3 deutlich um 82% (+88% währungsbereinigt) auf 978 Mio. Euro. Das Konzernergebnis ohne Sondereffekte stieg um 38% (+43% währungsbereinigt) auf 1.248 Mio. Euro.
Das Ergebnis je Aktie (EPS) hat sich im vierten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahr (+434% währungsbereinigt) auf 1,14 Euro mehr als vervierfachte, ausgehend von 285.906.303 Aktien. Das Ergebnis je Aktie ohne Sondereffekte stieg um 59% (+68% währungsbereinigt) auf 1,44 Euro.
Im Gesamtjahr 2025 stieg das Ergebnis je Aktie um 83% (+89% währungsbereinigt) auf 3,36 Euro, ausgehend von 291.190.575 Aktien. Das Ergebnis je Aktie ohne Sondereffekte stieg um 39% (+44% währungsbereinigt) auf 4,28 Euro.
Im vierten Quartal 2025 erhöhte sich der operative Cashflow um 20% auf 1.002 Mio. Euro (Q4 2024: 832 Mio. Euro), was einer Marge von 19,8% entspricht (Q4 2024: 16,4%). Im Gesamtjahr 2025 verbesserte sich der operative Cashflow um 12% auf 2.681 Mio. Euro (GJ 2024: 2.386 Mio. Euro). Die entsprechende Marge betrug 13,7% (GJ 2024: 12,3%). Beide Entwicklungen waren hauptsächlich auf einen Anstieg des Konzernergebnisses, verbesserte Zahlungseingänge und den Zahlungszeitpunkt von Einkommensteuern im Vorjahr zurückzuführen.
Im vierten Quartal schloss das Unternehmen die Vereinbarung zum Kauf der wichtigen Produktionsstätten in Schweinfurt und St. Wendel von Fresenius SE für einen Gesamtbetrag von 181 Mio. Euro ab.
Der Free Cashflow6 sank im vierten Quartal 2025 um 2% auf 584 Mio. Euro (Q4 2024: 599 Mio. Euro), was einer Marge von 11,5% entspricht (Q4 2024: 11,8%). Im Gesamtjahr 2025 steigerte Fresenius Medical Care den Free Cashflow um 5% auf 1.782 Mio. Euro (GJ 2024: 1.701 Mio. Euro). Das entspricht einer Marge von 9,1% (GJ 2024: 8,8%).
Die Nettoverschuldung und Leasingverbindlichkeiten wurden weiter auf 9.196 Mio. Euro gesenkt (Q4 2024: 9.803 Mio. Euro). Der entsprechende Nettoverschuldungsgrad (Netto-Verschuldung/EBITDA) verbesserte sich im vierten Quartal weiter auf 2,5-fach (Q3 2025: 2,6-fach) und liegt damit zum Jahresende am unteren Ende unseres Zielkorridors von 2,5- bis 3,0-fach.
Zum 31. Dezember 2025 zählte Fresenius Medical Care weltweit 291,902 Patienten, die in 3.601 Dialysekliniken behandelt wurden. Weltweit beschäftigte das Unternehmen 109.698 Mitarbeiter (Anzahl).
Für das Jahr 2026 erwartet Fresenius Medical Care einen Umsatz ungefähr auf Höhe des Vorjahrs. Das Unternehmen erwartet außerdem, dass das operative Ergebnis auf einem konstanten Niveau verbleibt, mit einer Veränderungsrate, die im Vergleich zum Vorjahr zwischen einem positiven und negativen mittleren, einstelligen Prozentbereich liegt.
Die erwarteten Wachstumsraten für 2026 sind währungsbereinigt und ohne Berücksichtigung von Sondereffekten im operativen Ergebnis. Für den Ausblick wird als 2025-Basis der Umsatz in Höhe von 19.628 Mio. Euro und das operative Ergebnis in Höhe von 2.212 Mio. Euro verwendet.
Fresenius Medical Care strebt beim operativen Ergebnis eine durchschnittliche Wachstumsrate (CAGR) zwischen 2025 und 2028 in Höhe von 3 Prozent bis 7 Prozent an.
Fresenius Medical Care strebt beim Umsatz eine durchschnittliche Wachstumsrate (CAGR) zwischen 2025 und 2030 für Care Delivery im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich und für Care Enablement im mittleren einstelligen Prozentbereich an.
Das Unternehmen strebt unverändert bis 2030 eine operative Ergebnismarge2 auf einen in der Branche führenden Wert im mittleren Zehnerprozentbereich an, sowohl für den Konzern als auch für Care Delivery und Care Enablement. Value-Based Care strebt unverändert eine operative Ergebnismarge2 im niedrigen einstelligen Prozentbereich an.
Die erwarteten Wachstumsraten sind währungsbereinigt und ohne Berücksichtigung von Sondereffekten. Die erwarteten Margen sind ohne Berücksichtigung von Sondereffekten im operativen Ergebnis.
Die Jahrespressekonferenz von Fresenius Medical Care zu den Ergebnissen des vierten Quartals und des Gesamtjahres 2025 findet heute, am 24. Februar 2026, um 10:00 Uhr MEZ / 4:00 Uhr ET statt.
Fresenius Medical Care lädt heute, am 24. Februar 2026, um 14:00 Uhr MEZ / 8:00 Uhr ET zu einer Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des vierten Quartals und des Gesamtjahres 2025 ein. Weitere Details dazu sind auf der Website von Fresenius Medical Care unter "Investoren" veröffentlicht. Eine Aufzeichnung sowie ein Transkript werden kurz nach der Telefonkonferenz zur Verfügung stehen.
Einen vollständigen Überblick über die Ergebnisse des vierten Quartals und des Gesamtjahres 2025 finden Sie in unserer Gewinn- und Verlustrechnung am Ende dieser Pressemitteilung und in den Anhängen als separate PDF-Dateien. Weitere Details finden Sie in unserem 20-F-Bericht.
1Währungsbereinigt sowie bereinigt um bestimmte Überleitungspositionen, einschließlich Umsätzen aus Übernahmen, Klinikschließungen und -veräußerungen sowie Unterschiede in der Anzahl der Dialysetage
2Bereinigt um Sondereffekte; Wachstumsrate währungsbereinigt (falls nicht anders angegeben); weitere Einzelheiten finden sich in der Überleitungsrechnung im Anhang zur Pressemitteilung
3Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG entfällt
4Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG entfällt, ohne Sondereffekte
5Das Unternehmen überträgt Produkte vom Segment Care Enablement zum Segment Care Delivery zum Marktwert. Die vom Segment Care Delivery erbrachten Dienstleistungen für Patienten, die im Segment Value-Based Care betreut werden, werden ebenfalls zum Marktwert abgerechnet. Die damit verbundenen internen Erträge und Aufwendungen sowie alle anderen Konsolidierungen von Transaktionen sind in den "Eliminierungen zwischen den Segmenten" enthalten Sachanlagen und aktivierte Entwicklungskosten, vor Akquisitionen/Veräußerungen, Investitionen und Ausschüttungen.
6Nettomittelzufluss/-abfluss aus betrieblicher Tätigkeit, nach Investitionen in Sachanlagen und aktivierte Entwicklungskosten, vor Akquisitionen, Investitionen und Ausschüttungen
Über Fresenius Medical Care:
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, von denen sich weltweit etwa 4,5 Mio. Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netzwerk aus 3.601 Dialysezentren betreut Fresenius Medical Care weltweit rund 292.000 Dialysepatientinnen und -patienten. Fresenius Medical Care ist zudem der führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Dialysegeräten und Dialysefiltern. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME) und an der Börse New York (FMS) notiert.
Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die verschiedenen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Faktoren wie z. B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, behördlichen Genehmigungen, Ergebnissen klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Diese und weitere Risiken und Unsicherheiten sind im Detail in den Berichten der Fresenius Medical Care AG beschrieben, die bei der US- amerikanischen Börsenaufsicht (U.S. Securities and Exchange Commission) eingereicht werden. Fresenius Medical Care AG übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.