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Fresenius Medical Care verzeichnet im zweiten Quartal 2026 ein kräftiges Wachstum des operativen Ergebnisses von 23 % und setzt zugleich wichtige Impulse zur Umsetzung seiner strategischen Agenda

03.08.2026 | Pressemitteilung

  • Organisches Umsatzwachstum1 von 5 % mit Wachstum in allen operativen Segmenten
  • Das operative Ergebnis2 stieg um 23 %, was zu einer weiteren Verbesserung der Marge auf 11,7 % führte
  • Das berichtete operative Ergebnis stieg um 10 %, während das berichtete Konzernergebnis3 um 3 % sank
  • Ergebnis je Aktie2 (EPS) stieg um 28 %, unterstützt durch das Aktienrückkaufprogramm
  • 227 Kliniken in den USA wurden auf das 5008X CAREsystem umgestellt und mehr als 600.000 Behandlungen damit durchgeführt4 
  • Ausblick für das Gesamtjahr 2026 bestätigt 

Bad Homburg (03. August 2026) – „Fresenius Medical Care hat erneut ein Quartal mit hochprofitablem Wachstum erzielt, getragen von solidem organischen Umsatzwachstum und einer weiter verbesserten Profitabilität“, sagte Helen Giza, Vorstandsvorsitzende von Fresenius Medical Care. „Das Segment Care Delivery verzeichnete ein robustes Wachstum des operativen Ergebnisses2. Insbesondere hat sich das zugrundeliegende operative Ergebnis2 um 34 % verbessert, bereinigt um die positiven TDAPA-Effekte und getrieben durch gestiegene Erstattungssätze und positive Effekte aus dem Revenue Cycle Management. Die Einführung unseres innovativen 5008X CAREsystems in den USA schreitet zügig voran. Diese Technologie ist inzwischen in 227 Klinken in den USA verfügbar und wurde bereits bei mehr als 600.000 Behandlungen eingesetzt. Wir sind von den positiven Ergebnissen begeistert, die sich bereits aus den ersten Erkenntnissen unserer wissenschaftlichen Forschungsinitiative BEACON-US abzeichnen, sowie von dem Potenzial der Therapie, die Behandlungsergebnisse für Patienten in den USA deutlich zu verbessern.“ Giza weiter: „Das Wachstum des operativen Ergebnisses im ersten Halbjahr entspricht unserem erwarteten Phasing für das Gesamtjahr. Wir bestätigen unseren Ausblick für 2026. Durch die konsequente Umsetzung unserer FME Reignite Strategie verbessern wir die Behandlungsqualität für unsere Patienten weiter, investieren in Innovationen sowie profitables zukünftiges Wachstum und begegnen regulatorischen Herausforderungen. Damit schaffen wir langfristigen Wert für unsere Aktionärinnen und Aktionäre.“

Kennzahlen Q2 und H1 2026 (ungeprüft)
 
 Q2 2026
Mio. EUR
Q2 2025
Mio. EUR
Wachstum
 
Wachstum,
wb
H1 2026
Mio. EUR
H1 2025
Mio. EUR
Wachstum
 
Wachstum,
wb
Umsatz
4.861
4.792
 1%4%
9.473
9.673
-2%3%
Operatives Ergebnis
ohne Sondereffekte2
466
569
425
476
10%
20%
15%
23%
752
1.036
757
933
-1%
11%
5%
17%
Konzernergebnis3
ohne Sondereffekte2
218
303
225
268
-3%
13%
3%
17%
336
553
376
514
-11%
8%
-6%
13%
Ergebnis je Aktie (EUR)
ohne Sondereffekte(EUR)
0,81
1,13
0,77
0,91
6%
24%
13%
28%
1,24
2,04
1,28
1,75
-4%
16%
1%
22%


wb = währungsbereinigt

Fortschritt bei der Umsetzung von FME Reignite 

Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, treibt die nächste Phase der Wertschöpfung mit der FME Reignite Strategie weiterhin erfolgreich voran. Die Strategie zielt darauf ab, Kernkompetenzen zu stärken, profitables Wachstum und Innovationen zu fördern und die Unternehmenskultur weiterzuentwickeln.

Nach dem Start der groß angelegten Markteinführung des innovativen 5008X CAREsystems in den USA Anfang 2026 schreiten sowohl die Produktionsausweitung im Segment Care Enablement als auch der beschleunigte Austausch der Geräte in den Kliniken bei Care Delivery zügig voran. Bis heute wurden rund 10 % der Dialysegeräte in Fresenius Medical Care-Kliniken in den USA durch das neue System ersetzt und das Unternehmen ist damit klar auf Kurs, das Jahresziel von rund 20 % zu erreichen. Mit der weiteren Umstellung von Kliniken auf das 5008X CAREsystem ist die Zahl der durchgeführten Behandlungen auf mehr als 600.000 gestiegen, davon 170.000 im HDF-Verfahren und bereits 100.000 im HVHDF-Verfahren. Die ersten Erfahrungen mit HVHDF in den USA sind ermutigend: Viele Patientinnen und Patienten fühlen sich während und nach der Dialyse besser und die Daten zeigen zum Beispiel 40 % weniger Muskelkrämpfe. Die ersten Beobachtungen stimmen durchweg mit früheren, internationalen, randomisierten und praxisnahen Studien überein. Dazu zählt auch die wegweisende, von der Europäischen Union geförderten CONVINCE-Studie. Diese Studien belegen den Zusammenhang zwischen HVHDF und einer geringeren Zahl von Krankenhausaufenthalten, weniger versäumten Behandlungen sowie besseren Überlebensraten im Vergleich zur konventionellen Hämodialyse. 

Im zweiten Quartal 2026 hat das FME25+-Transformationsprogramm 67 Mio. Euro an zusätzlichen nachhaltigen Einsparungen erzielt. Fresenius Medical Care hat die für 2026 geplante Optimierung seines US-Dialysekliniknetzwerks erfolgreich beendet und etwa 100 Kliniken geschlossen. Wie geplant konnte das Unternehmen den Großteil seiner Dialysepatienten in benachbarten Kliniken weiterbehandeln. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Vorteile des effizienteren Kliniknetzwerks in der zweiten Jahreshälfte zur Profitabilität beitragen werden. Die Einmalkosten im Zusammenhang mit FME25+, einschließlich der Kosten durch Klinikschließungen, wurden als Sondereffekte behandelt und beliefen sich auf 42 Mio. Euro. Für das Jahr 2026 erwartet das Unternehmen Einsparungen in Höhe von 250 Mio. Euro sowie damit verbundene Einmalkosten in Höhe von 350 Mio. Euro. Bis Ende 2027 sollen sich die Gesamteinsparungen durch das FME25+-Programm auf 1,2 Milliarden Euro belaufen. 

Als Bestandteil des Kapitalallokationsrahmens werden die Ausschüttungen an die Aktionäre durch Aktienrückkäufe ergänzt. Nach dem erfolgreichen Abschluss des ersten Aktienrückkaufprogramms am 30. April wurden sämtliche 24,8 Millionen zurückgekauften Aktien eingezogen. Dadurch verringerte sich das Grundkapital um 8,5 %. Am 26. Mai wurde ein zweites Programm in Höhe von rund 1 Mrd. Euro (ohne Erwerbsnebenkosten) angekündigt, das innerhalb von 12 Monaten in Tranchen durchgeführt werden soll. Die erste Tranche startete am 28. Mai und soll spätestens am 15. Dezember 2026 enden. Zum 30. Juni wurden 2.454.945 Aktien bzw. 0,9 % der gesamten ausgegebenen Aktien für einen Gesamtbetrag von 94 Mio. Euro zurückgekauft.

Solides organisches Umsatzwachstum getragen von allen operativen Segmenten   

Die Umsatzerlöse des Konzerns stiegen im zweiten Quartal 2026 um 1 % im Vergleich zum Vorjahr (+4 % währungsbereinigt, +5 % organisch1) auf 4.861 Mio. Euro. Währungseffekte belasteten die Umsatzentwicklung in allen drei operativen Segmenten. Veräußerungen im Rahmen der Portfoliooptimierung reduzierten die Umsatzentwicklung um 50 Basispunkte.

Die Umsatzerlöse im Segment Care Delivery stiegen um 3 % (+5 % währungsbereinigt, +7 % organisch1) auf 3.478 Mio. Euro. Veräußerungen im Rahmen der Portfoliooptimierung minderten die Umsatzentwicklung um 90 Basispunkte.

Bei Care Delivery U.S. stiegen die Umsatzerlöse um 3 % (+6 % währungsbereinigt, +7 % organisch1) auf 2.897 Mio. Euro. Positiv wirkten sich die TDAPA-Erstattungsregelungen, gestiegene Erstattungssätze und geringere implizite Preiszugeständnisse aus, während Wechselkurseffekte die Entwicklung belasteten. Das organische Behandlungswachstum in den USA belief sich auf -0,9 %.

Bei Care Delivery International stiegen die Umsatzerlöse um 3 % (+5 % währungsbereinigt, +11 % organisch1) auf 581 Mio. Euro. Die Entwicklungen wurden durch positives organisches Wachstum1 getragen. Das organische Behandlungswachstum belief sich auf 0,8 %.

Die Umsatzerlöse im Segment Value-Based Care stiegen um 6 % (+9 % währungsbereinigt, +9 % organisch1) auf 536 Mio. Euro. Die Entwicklung im Quartal wurde durch eine höhere Anzahl von Versichertenmonaten und einen positiven Effekt aus Erstattungsprämien getragen und durch die geänderte Risikobehandlung eines Versicherungsvertrags teilweise ausgeglichen.

Die Umsatzerlöse im Segment Care Enablement stiegen um 2 % (+3 % währungsbereinigt, +3 % organisch1) auf 1.371 Mio. Euro. Positive Preisentwicklung und Mengenwachstum außerhalb von China, hauptsächlich durch den Verkauf des 5008X CAREsystems, wurden teilweise durch negative Auswirkungen der mengenbasierten Beschaffung und strengere Ausschreibungsanforderungen in China ausgeglichen. 

Innerhalb der Eliminierungen zwischen den Segmenten5 beliefen sich die Umsatzerlöse aus zwischen den operativen Segmenten zu marktüblichen Konditionen erbrachten Dienstleistungen und übertragenen Produkten auf -524 Mio. Euro. 

Im ersten Halbjahr 2026 sank der Konzernumsatz um 2 % (+3 % währungsbereinigt, +4 % organisch1) auf 9.473 Mio. Euro. Erhebliche Währungseffekte belasteten die Umsatzentwicklung in allen drei operativen Segmenten. Veräußerungen im Rahmen der Portfoliooptimierung reduzierten die Umsatzentwicklung um 50 Basispunkte. Die Umsatzerlöse im Segment Care Delivery sanken um 1 % (+5 % währungsbereinigt, +7 % organisch1) auf 6.772 Mio. Euro, wobei diese in Care Delivery U.S. um 1 % (+6 % währungsbereinigt, +7 % organisch1) auf 5.662 Mio. Euro sanken und in Care Delivery International um 1 % (+2 % währungsbereinigt, +7 % organisch1) auf 1.110 Mio. Euro sanken. Die im Rahmen der Portfoliooptimierung realisierten Veräußerungen wirkten sich mit -90 Basispunkten auf die Umsatzentwicklung von Care Delivery aus sowie mit -4.700 Basispunkten auf die Umsatzentwicklung von Care Delivery International. Das organische Behandlungswachstum in den USA belief sich auf -0,6 % und in Care Delivery International auf 1,1 %. Die Umsatzerlöse im Segment Value-Based Care sanken um 1 % (+6 % währungsbereinigt, +6 % organisch1) auf 1.027 Mio. Euro. Die Umsatzerlöse im Segment Care Enablement sanken um 2 % (+2 % währungsbereinigt, +2 % organisch1) auf 2.670 Mio. Euro. Die Eliminierungen zwischen den Segmenten beliefen sich auf -996 Mio. Euro.

Bedeutendes Wachstum im operativen Ergebnis und Ausweitung der Marge 

Im zweiten Quartal 2026 stieg das operative Ergebnis für den Konzern um 10 % (+15 % währungsbereinigt) auf 466 Mio. Euro, was einer Marge von 9,6 % entspricht (Q2 2025: 8,9 %). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte stieg deutlich um 20 % (+23 % währungsbereinigt) auf 569 Mio. Euro, was einer Marge2 von 11,7 % entspricht (Q2 2025: 9,9 %).

Das operative Ergebnis im Segment Care Delivery stieg um 26 % (+33 % währungsbereinigt) auf 435 Mio. Euro, was einer Marge von 12,5 % entspricht (Q2 2025: 10,2 %). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte stieg deutlich um 40 % (+45 % währungsbereinigt) auf 527 Mio. Euro, was einer Marge2 von 15,1 % entspricht (Q2 2025: 11,2 %). Im Vergleich zum Vorjahr wurde das starke Wachstum des operativen Ergebnisses durch gestiegene Erstattungssätze, einen positiven Effekt der TDAPA-Erstattungsregelung sowie durch positive Beiträge aus dem FME25+-Programm getrieben. Die Sondereffekte beinhalten mit 71 Mio. Euro die Auswirkungen der Empfehlung zur Aufhebung der Zulassung von Tavneos®, die im Wesentlichen zu Wertminderungen der immateriellen Vermögenswerte bei Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma Ltd. führte und in einem negativen Effekt auf das Ergebnis assoziierter Unternehmen der FME AG resultierte.

Das operative Ergebnis im Segment Value-Based Care verbesserte sich auf 17 Mio. Euro, im Vergleich zu -9 Mio. Euro im Vorjahr, was einer Marge von 3,2 % entspricht (Q2 2025: -1,7 %). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte verbesserte sich auf 18 Mio. Euro, im Vergleich zu -9 Mio. Euro im Vorjahr, was einer Marge2 von 3,3 % entspricht (Q2 2025: -1,7 %) und die Volatilität der Quartalsergebnisse widerspiegelt, die typisch für dieses Geschäftsmodell ist. Diese Entwicklung war auf eine vorteilhafte Einsparquote und positive Beiträge aus dem FME25+-Programm zurückzuführen.

Das operative Ergebnis im Segment Care Enablement stieg um 11 % (+12 % währungsbereinigt) auf 99 Mio. Euro, was einer Marge von 7,2 % entspricht (Q2 2025: 6,6 %). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte sank um 6 % (-5 % währungsbereinigt) auf 111 Mio. Euro, was einer Marge2 von 8,1 % entspricht (Q2 2025: 8,7 %). Im Vergleich zum Vorjahresquartal wirkten sich positive Beiträge aus dem FME25+-Programm, höhere Verkäufe des 5008X CAREsystems sowie eine günstige Preisentwicklung und höhere Verkaufsmengen außerhalb von China positiv aus. Diese Entwicklung wurde hauptsächlich durch inflationsbedingte Kostensteigerungen sowie negative Auswirkungen der mengenbasierten Beschaffung und strengere Ausschreibungsanforderungen in China ausgeglichen.

Das operative Ergebnis der Zentralbereiche belief sich auf -46 Mio. Euro (Q2 2025: +7 Mio. Euro). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte belief sich auf -48 Mio. Euro (Q2 2025: -2 Mio. Euro). Diese Entwicklung war vor allem auf die Effekte virtueller Stromabnahmeverträge sowie die geplanten Kosten für strategische Investitionen in eine IT-Plattform zurückzuführen.

Im ersten Halbjahr 2026 sank das operative Ergebnis des Konzerns um 1 % (+5 % währungsbereinigt) auf 752 Mio. Euro, was einer Marge von 7,9 % entspricht (H1 2025: 7,8 %). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte stieg um 11 % (+17 % währungsbereinigt) auf 1.036 Mio. Euro, was einer Marge2 von 10,9 % entspricht (H1 2025: 9,6 %). Im Segment Care Delivery stieg das operative Ergebnis um 6 % (+16 % währungsbereinigt) auf 706 Mio. Euro, was einer Marge von 10,4 % entspricht (H1 2025: 9,8 %). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte stieg deutlich um 26 % (+36 % währungsbereinigt) auf 924 Mio. Euro, was einer Marge2 von 13,6 % entspricht (H1 2025: 10,7 %). Im Segment Value-Based Care verbesserte sich das operative Ergebnis auf 6 Mio. Euro, im Vergleich zu -6 Mio. Euro im Vorjahr, was zu einer Marge von 0,6 % führte (H1 2025: -0,5 %). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte verbesserte sich auf 26 Mio. Euro im Vergleich zu -5 Mio. Euro im Vorjahr, was einer Marge2 von 2,6 % entspricht (H1 2025: -0,5 %). Im Segment Care Enablement stieg das operative Ergebnis um 1 % (+1 % währungsbereinigt) auf 186 Mio. Euro, was einer Marge von 7,0 % entspricht (H1 2025: 6,8 %). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte sank um 3 % (-2 % währungsbereinigt) auf 224 Mio. Euro, was einer Marge2 von 8,4 % entspricht (H1 2025: 8,5 %). Das operative Ergebnis für die Zentralbereiche belief sich auf -85 Mio. Euro (H1 2025: -74 Mio. Euro). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte belief sich auf -77 Mio. Euro (H1 2025: -15 Mio. Euro).

Das Konzernergebnis3 sank im zweiten Quartal 2026 um 3 % im Vergleich zum Vorjahr (+3 % währungsbereinigt) auf 218 Mio. Euro. Das Konzernergebnis ohne Sondereffekte stieg um 13 % (+17 % währungsbereinigt) auf 303 Mio. Euro. 

Im ersten Halbjahr 2026 sank das Konzernergebnis3 um 11 % (-6 % währungsbereinigt) auf 336 Mio. Euro. Das Konzernergebnis ohne Sondereffekte stieg um 8 % (+13% währungsbereinigt) auf 553 Mio. Euro.

Das Ergebnis je Aktie (EPS) stieg im zweiten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 6 % (+13 % währungsbereinigt) auf 0,81 Euro, ausgehend von 268.438.292 Aktien. Das Ergebnis je Aktie ohne Sondereffekte stieg um 24 % (+28 % währungsbereinigt) auf 1,13 Euro.

Im ersten Halbjahr 2026 sank das Ergebnis je Aktie um 4 % (+1% währungsbereinigt) auf 1,24 Euro, ausgehend von 271.823.512 Aktien. Das Ergebnis je Aktie ohne Sondereffekte stieg um 16 % (+22 % währungsbereinigt) auf 2,04 Euro.

Starker operativer Cashflow, Nettoverschuldungsgrad stabil im unteren Bereich des Zielkorridors

Im zweiten Quartal 2026 erhöhte sich der operative Cashflow um 11 % auf 860 Mio. Euro (Q2 2025: 775 Mio. Euro), was einer Marge von 17,7 % entspricht (Q2 2025: 16,2 %). Im ersten Halbjahr 2026 verbesserte sich der operative Cashflow um 16 % auf 1.087 Mio. Euro (H1 2025: 938 Mio. Euro). Die entsprechende Marge belief sich auf 11,5 % (H1 2025: 9,7 %). Beide Entwicklungen wurden hauptsächlich durch eine günstige Entwicklung des Working Capital bestimmt.

Der Free Cashflow6 blieb im zweiten Quartal 2026 stabil bei 625 Mio. Euro (Q2 2025: 628 Mio. Euro), was einer Marge von 12,9 % entspricht (Q2 2025: 13,1 %). Im ersten Halbjahr 2026 steigerte Fresenius Medical Care seinen Free Cashflow um 2 % auf 665 Mio. Euro (H1 2025: 649 Mio. Euro), was einer Marge von 7,0 % entspricht (H1 2025: 6,7 %). 

Die Nettoverschuldung einschließlich Leasingverbindlichkeiten stiegen um 6 % auf 9.902 Mio. Euro an (Q2 2025: 9.315 Mio. Euro). Der Nettoverschuldungsgrad (Nettoverschuldung/EBITDA) blieb im zweiten Quartal 2026 stabil bei 2,6x (Q1 2025: 2,6x) und lag damit weiterhin im unteren Bereich des Zielkorridors von 2,5x bis 3,0x.

Patienten, Kliniken und Mitarbeiter

Zum 30. Juni 2026 zählte Fresenius Medical Care weltweit 289,610 Patienten, die in 3.513 Dialysekliniken behandelt wurden. Weltweit beschäftigte das Unternehmen zum Stichtag 107.226 Mitarbeiter.

Ausblick 2026 bestätigt

Für das Jahr 2026 erwartet Fresenius Medical Care einen Umsatz1 ungefähr auf Höhe des Vorjahrs. Das Unternehmen erwartet außerdem, dass das operative Ergebnis2 auf einem konstanten Niveau verbleibt, mit einer Veränderungsrate, die im Vergleich zum Vorjahr zwischen einem positiven und negativen mittleren, einstelligen Prozentbereich liegt. 

Die erwarteten Wachstumsraten für 2026 sind währungsbereinigt und ohne Berücksichtigung von Sondereffekten im operativen Ergebnis. Für den Ausblick wird als 2025-Basis der Umsatz in Höhe von 19.628 Mio. EUR und das operative Ergebnis in Höhe von 2.212 Mio. EUR verwendet.

Telefonkonferenz für Investoren

Fresenius Medical Care wird morgen, am 4. August 2026, um 10:00 Uhr MESZ / 4:00 Uhr EDT eine Telefonkonferenz für Analysten und Investoren zur Erläuterung der Ergebnisse des zweiten Quartals 2026 abhalten. Alle Informationen zur Teilnahme sind hier veröffentlicht. Eine Aufzeichnung sowie ein Transkript der Veranstaltung werden kurz nach Abschluss der Telefonkonferenz bereitgestellt.

Einen vollständigen Überblick über die Ergebnisse des zweiten Quartals 2026 finden Sie in unserer Gewinn- und Verlustrechnung am Ende dieser Pressemitteilung und in den Anhängen als separate PDF-Dateien. Weitere Details finden Sie in unserem 6-K-Bericht.

1Währungsbereinigt sowie bereinigt um bestimmte Überleitungspositionen, einschließlich Umsätzen aus Übernahmen, Klinikschließungen und -veräußerungen sowie Unterschiede in der Anzahl der Dialysetage

2Bereinigt um Sondereffekte; Wachstumsrate währungsbereinigt (falls nicht anders angegeben); weitere Einzelheiten finden sich in der Überleitungsrechnung im Anhang zur Pressemitteilung

3Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG entfällt

4Daten per 24. Juli 2026

5Das Unternehmen überträgt Produkte vom Segment Care Enablement zum Segment Care Delivery zum Marktwert. Die vom Segment Care Delivery erbrachten Dienstleistungen für Patienten, die im Segment Value-Based Care betreut werden, werden ebenfalls zum Marktwert abgerechnet. Die damit verbundenen internen Erträge und Aufwendungen sowie alle anderen Konsolidierungen von Transaktionen sind in den "Eliminierungen zwischen den Segmenten" enthalten

6Nettomittelzufluss/-abfluss aus betrieblicher Tätigkeit, nach Investitionen in Sachanlagen und aktivierte Entwicklungskosten, vor Akquisitionen, Investitionen und Ausschüttungen

 

Über Fresenius Medical Care:
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, von denen sich weltweit etwa 4,5 Mio. Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netzwerk aus 3.513 Dialysezentren betreut Fresenius Medical Care weltweit rund 290.000 Dialysepatientinnen und -patienten. Fresenius Medical Care ist zudem der führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Dialysegeräten und Dialysefiltern. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME) und an der Börse New York (FMS) notiert.

Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die verschiedenen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Faktoren wie z. B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, behördlichen Genehmigungen, Ergebnissen klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Diese und weitere Risiken und Unsicherheiten sind im Detail in den Berichten der Fresenius Medical Care AG beschrieben, die bei der US- amerikanischen Börsenaufsicht (U.S. Securities and Exchange Commission) eingereicht werden. Fresenius Medical Care AG übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Die CONVINCE-Studie wurde ausschließlich von der Europäischen Kommission Forschung & Innovation, Horizont 2020, Aufruf H2020-SC1-2016-2017 unter dem Thema SC1-PM-10-2017 unterstützt: Vergleich der Wirksamkeit bestehender Gesundheitsmaßnahmen in der erwachsenen Bevölkerung (Zuschuss Nr. 754803).