Bad Homburg (03. November 2026) – „Drei Wochen nach meinem Amtsantritt als Vorstandsvorsitzender sehe ich mit großer Zuversicht auf die vor uns liegenden Chancen. Als weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Nierenversorgung vereint Fresenius Medical Care herausragende Kompetenzen mit einer industrieweit einzigartigen Reichweite. Nach den strukturellen Veränderungen der vergangenen Jahre befinden sich viele Bereiche unseres Unternehmens noch in einer frühen Entwicklungsphase. Daraus ergeben sich einmalige Chancen, die Leistungsfähigkeit grundlegend zu verbessern und transformative Fortschritte zu erzielen, die über die üblichen schrittweisen Verbesserungen hinausgehen, wie sie für etablierte Unternehmen typisch sind. In der Bewertung unserer aktuellen Geschäftsentwicklung sind wir zurückhaltend und wollen die bestehende Entwicklung im Laufe der Zeit nachhaltig verbessern“, sagte Shervin J. Korangy, der neue Vorstandsvorsitzende von Fresenius Medical Care. „Mit dem FME25+-Transformationsprogramm hat das Unternehmen eine solide Grundlage geschaffen, um profitabel weiter zu wachsen und nachhaltigen Mehrwert für alle Stakeholder zu schaffen. Mein Fokus liegt darauf, Möglichkeiten zu identifizieren, um Innovationen zu beschleunigen, den Zugang zur Nierenversorgung auszubauen und Behandlungsergebnisse zu verbessern. Damit wollen wir langfristig profitabel wachsen.“
Martin Fischer, Finanzvorstand von Fresenius Medical Care, fügte hinzu: „Fresenius Medical Care verzeichnete ein Quartal mit weitgehend stabilem Umsatz und robuster Ergebnisentwicklung. Die weitere Verbesserung unserer zugrunde liegenden Geschäftsentwicklung wirkte den erwarteten negativen TDAPA-Effekten und den zunehmenden inflationsbedingten Belastungen entgegen. Care Delivery steigerte das operative Ergebnis² erneut. Wesentlicher Treiber war die weitere Verbesserung des zugrundeliegenden operativen Ergebnisses2. Ohne Berücksichtigung der negativen TDAPA-Effekte legte das operative Ergebnis² dort um 21 % zu. Die Einführung unseres innovativen 5008X CAREsystems in den USA verläuft nach Plan. Das System ist inzwischen in 348 US-Kliniken im Einsatz, in denen bereits 1,3 Millionen Behandlungen durchgeführt wurden. Die bisherigen Erfahrungen mit der hochvolumigen Hämodiafiltration (HvHDF) in unseren Kliniken sind vielversprechend. Unsere klinischen Beobachtungen stehen durchweg im Einklang mit Studien aus der Versorgungspraxis außerhalb der USA, die eine deutliche Verbesserung der Behandlungsergebnisse für Patientinnen und Patienten zeigen.“
Korangy ergänzte: „Vor dem Hintergrund der Entwicklung des operativen Ergebnisses in den ersten neun Monaten und den erwarteten Belastungen im vierten Quartal haben wir unseren Ausblick für das Gesamtjahr 2026 eingegrenzt. Wir erwarten nun eine Ergebnisentwicklung in der unteren Hälfte des prognostizierten Bereichs.“
| Q3 2026 Mio. EUR | Q3 2025 Mio. EUR | Wachstum | Wachstum, wb | 9M 2026 Mio. EUR | 9M 2025 Mio. EUR | Wachstum | Wachstum, wb | |
| Umsatz | 4.937 | 4.885 | 1% | -1% | 14.409 | 14.558 | -1% | 2% |
| Operatives Ergebnis ohne Sondereffekte2 | 384 545 | 477 574 | -19% -5% | -19% -6% | 1.136 1.581 | 1.233 1.507 | -8% 5% | -5% 8% |
| Konzernergebnis3 ohne Sondereffekte2 | 160 291 | 275 322 | -42% -10% | -41% -10% | 496 844 | 651 836 | -24% 1% | -21% 4% |
| Ergebnis je Aktie (EUR) ohne Sondereffekte2 (EUR) | 0,61 1,11 | 0,94 1,10 | -35% 0% | -34% 0% | 1,84 3,14 | 2,22 2,85 | -17% 10% | -14% 13% |
wb = währungsbereinigt
Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, konzentriert sich weiterhin konsequent auf die Umsetzung, sein Kerngeschäft zu verbessern und profitables Wachstum voranzutreiben.
Die groß angelegte Markteinführung des innovativen 5008X CAREsystems in den USA verläuft planmäßig. Seit dem Start zu Beginn des Jahres 2026 wurden rund 16 % der Dialysegeräte in Fresenius Medical Care-Kliniken in den USA ersetzt. Damit ist das Unternehmen auf Kurs, das Jahresziel von rund 20 % zu erreichen. Mit der voranschreitenden Einführung ist die Zahl der mit dem Dialysegerät durchgeführten Behandlungen auf 1,3 Millionen gestiegen, darunter mehr als 500.000 HDF-Behandlungen und mehr als 300.000 HvHDF-Behandlungen. Erste Beobachtungen sind tendenziell besser als bereits veröffentlichten Daten aus der Versorgungspraxis, die den Zusammenhang zwischen HvHDF und weniger Krankenhausaufenthalten, weniger versäumten Behandlungen sowie besseren Überlebensraten im Vergleich zur konventionellen Hämodialyse belegen. Auf der ASN Kidney Week in Denver, Colorado (USA), haben wir aktuelle Ergebnisse zur Anwendung von HvHDF bei Patienten in den USA vorgestellt. Dabei ging es unter anderem um die üblichen Behandlungszeiten sowie die Blut- und Dialysatdurchflussraten während der Therapie. Im Laufe des Jahres 2027 planen wir, Daten zu den Patientenerfahrungen, Krankenhausaufenthalten und Überlebensraten in Fachpublikationen und auf Kongressen zu präsentieren.
Im Oktober führte Fresenius Medical Care in den USA das multiFiltratePRO™-System für schwerkranke Patientinnen und Patienten mit akutem Nierenversagen (AKI) ein. Das System reinigt das Blut konstant und entfernt Abfall- und Giftstoffe sowie überschüssige Flüssigkeit, wenn die Nieren diese Aufgaben nicht mehr selbstständig erfüllen können. multiFiltratePRO™ ist das erste von der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA zugelassene System zur kontinuierlichen Nierenersatztherapie (Continuous Kidney Replacement Therapy, CKRT) in den Vereinigten Staaten, das die sogenannte Antikoagulans zur regionalen Citratantikoagulation nach dem Ci-Ca-Protokoll ermöglicht. Das System bündelt wichtige Behandlungsschritte in einem Gerät und erleichtert damit medizinischem Fachpersonal die Durchführung und Steuerung dieser komplexen Therapie. So bleibt mehr Zeit für das Wesentliche: die Versorgung der Patientinnen und Patienten.
Die Markteinführung erfolgte nach der FDA-Freigabe für multiFiltratePRO sowie der Zulassung von Cienby™, einer Natriumcitratlösung, und Calrezdy™, einer Calciumchloridlösung. Die Fortschritte verdeutlichen die langjährige Expertise von Fresenius Medical Care bei der Entwicklung komplexer Nierentherapien und deren weltweiter Versorgung von Patientinnen und Patienten.
In China optimierte das Unternehmen seine Geschäftsstrategie, indem es die lokale Produktion und den Vertrieb des Hämodialysesystems 4008A einstellte und sein Geschäft mit der Peritonealdialyse (PD) in China beendete. Seinen bestehenden Verpflichtungen im Markt wird Fresenius Medical Care weiterhin nachkommen. Die daraus resultierenden Einmalkosten in Höhe von 108 Millionen Euro sind im Wesentlichen auf Wertminderungen, Entsorgungskosten und Vertragsbeendigungen zurückzuführen. Die Aufwendungen werden als Sondereffekte in Care Enablement ausgewiesen.
Im dritten Quartal 2026 hat das FME25+-Transformationsprogramm 74 Mio. Euro an zusätzlichen nachhaltigen Einsparungen erzielt. Die damit verbundenen Einmalkosten, die als Sondereffekte ausgewiesen werden, beliefen sich auf 54 Mio. Euro. Für das Jahr 2026 erwartet das Unternehmen Einsparungen in Höhe von 250 Mio. Euro sowie damit verbundene Einmalkosten in Höhe von 350 Mio. Euro. Bis Ende 2027 sollen sich die Gesamteinsparungen durch das FME25+-Programm auf 1,2 Milliarden Euro belaufen.
Im Rahmen des Kapitalallokationsrahmens ergänzen Aktienrückkaufprogramme die Dividendenzahlungen an die Aktionärinnen und Aktionäre. Am 26. Mai wurde ein zweites Programm in Höhe von rund 1 Milliarde Euro (ohne Erwerbsnebenkosten) angekündigt und wird innerhalb von 12 Monaten in Tranchen durchgeführt. Die erste Tranche startete am 28. Mai und soll spätestens am 15. Dezember 2026 enden. Zum 30. September wurden 9,1 Millionen Aktien bzw. 3,4 % der gesamten ausgegebenen Aktien für einen Gesamtbetrag von 357 Millionen Euro zurückgekauft.
Die Umsatzerlöse des Konzerns stiegen im dritten Quartal 2026 um 1 % im Vergleich zum Vorjahr (-1 % währungsbereinigt, +0,1 % organisch1) auf 4.937 Mio. Euro. Veräußerungen im Rahmen der Portfoliooptimierung reduzierten die Umsatzentwicklung um 30 Basispunkte.
Die Umsatzerlöse im Segment Care Delivery stiegen um 3 % (+1 % währungsbereinigt, +2 % organisch1) auf 3.492 Mio. Euro. Veräußerungen im Rahmen der Portfoliooptimierung minderten die Umsatzentwicklung um 40 Basispunkte.
Bei Care Delivery U.S. stiegen die Umsatzerlöse um 3 % (+1 % währungsbereinigt, +1 % organisch1) auf 2.920 Mio. Euro. Gestiegene Erstattungssätze wurden wie erwartet durch Belastungen aus den TDAPA-Erstattungsregelungen ausgeglichen. Das organische Behandlungswachstum in den USA belief sich auf -1,1 %.
Bei Care Delivery International stiegen die Umsatzerlöse um 2 % (+3 % währungsbereinigt, +6 % organisch1) auf 572 Mio. Euro. Die Entwicklungen wurden durch positives organisches Wachstum1 getragen. Das organische Behandlungswachstum belief sich auf 1,4 %.
Die Umsatzerlöse im Segment Value-Based Care sanken um 7 % (-9 % währungsbereinigt, -9 % organisch1) auf 537 Mio. Euro. Die Entwicklung im Quartal wurde durch die geänderte Risikobehandlung eines Versicherungsvertrags beeinflusst, während positive Effekte aus Erstattungsprämien sowie der Vorjahreszeitpunkt der CKCC-Berichte der amerikanischen CMS dieser Entwicklung teilweise entgegenwirkten.
Die Umsatzerlöse im Segment Care Enablement stiegen um 7 % (+5 % währungsbereinigt, +5 % organisch1) auf 1.451 Mio. Euro. Eine positive weltweite Preisentwicklung und positives Mengenwachstum außerhalb von China waren hauptsächlich auf den Verkauf des 5008X CAREsystems zurückzuführen.
Innerhalb der Eliminierungen zwischen den Segmenten5 beliefen sich die Umsatzerlöse aus zwischen den operativen Segmenten zu marktüblichen Konditionen erbrachten Dienstleistungen und übertragenen Produkten auf -543 Mio. Euro.
Im den ersten neun Monaten 2026 sank der Konzernumsatz um 1 % (+2 % währungsbereinigt, +3 % organisch1) auf 14.409 Mio. Euro. Währungseffekte belasteten die Umsatzentwicklung in allen drei operativen Segmenten. Veräußerungen im Rahmen der Portfoliooptimierung reduzierten die Umsatzentwicklung um 40 Basispunkte. Die Umsatzerlöse im Segment Care Delivery blieben stabil (+4 % währungsbereinigt, +5 % organisch1) bei 10.264 Mio. Euro. In Care Delivery U.S. blieb der Umsatz stabil (+4 % währungsbereinigt, +5 % organisch1) bei 8.582 Mio. Euro, in Care Delivery International blieb der Umsatz ebenfalls stabil (+2 % währungsbereinigt, +7 % organisch1) bei 1.682 Mio. Euro. Die im Rahmen der Portfoliooptimierung realisierten Veräußerungen wirkten sich mit -70 Basispunkten auf die Umsatzentwicklung von Care Delivery sowie mit -3.900 Basispunkten auf die Umsatzentwicklung von Care Delivery International aus. Das organische Behandlungswachstum in den USA belief sich auf -0,8 % und in Care Delivery International auf 1,2 %. Die Umsatzerlöse im Segment Value-Based Care sanken um 3 % (+1 % währungsbereinigt, +1 % organisch1) auf 1.563 Mio. Euro. Die Umsatzerlöse im Segment Care Enablement stiegen um 1 % (+3 % währungsbereinigt, +3 % organisch1) auf 4.121 Mio. Euro. Die Eliminierungen zwischen den Segmenten beliefen sich auf -1.539 Mio. Euro.
Im dritten Quartal 2026 sank das operative Ergebnis für den Konzern um 19 % (-19 % währungsbereinigt) auf 384 Mio. Euro, was einer Marge von 7,8 % entspricht (Q3 2025: 9,8 %). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte sank um 5 % (-6 % währungsbereinigt) auf 545 Mio. Euro, was einer Marge2 von 11,0 % entspricht (Q3 2025: 11,7 %).
Das operative Ergebnis im Segment Care Delivery stieg um 18 % (+17 % währungsbereinigt) auf 497 Mio. Euro, was einer Marge von 14,2 % entspricht (Q3 2025: 12,3 %). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte stieg um 4 % (+2 % währungsbereinigt) auf 513 Mio. Euro, was einer Marge2 von 14,7 % entspricht (Q3 2025: 14,5 %). Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Verbesserung des operativen Ergebnisses durch gestiegene Erstattungssätze sowie durch positive Beiträge aus dem FME25+-Programm getrieben. Diese positiven Entwicklungen glichen negativen Effekte der TDAPA-Erstattungsregelung sowie gestiegene Personalkosten aus.
Das Segment Value-Based Care erzielte im dritten Quartal ein ausgeglichenes operatives Ergebnis, nach einem Verlust von 22 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Die operative Marge verbesserte sich entsprechend auf 0,0 % (Q3 2025: -3,8 %). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte verbesserte sich auf 1 Mio. Euro, im Vergleich zu -21 Mio. Euro im Vorjahr, was einer Marge2 von 0,1 % entspricht (Q3 2025: -3,7 %) und die Volatilität der Quartalsergebnisse widerspiegelt, die typisch für dieses Geschäftsmodell ist. Diese Verbesserung war auf den Vorjahreszeitpunkt der CKCC-Berichte der amerikanischen CMS, eine vorteilhafte Einsparquote und positive Beiträge aus dem FME25+-Programm zurückzuführen.
Das operative Ergebnis im Segment Care Enablement belief sich auf einen Verlust von 32 Mio. Euro, was einer Marge von -2,2 % entspricht (Q3 2025: 6,4 %). Diese Entwicklung war hauptsächlich auf Einmalkosten im Zusammenhang mit der Optimierung der Geschäftsstrategie in China zurückzuführen. Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte stieg um 3 % (+4 % währungsbereinigt) auf 106 Mio. Euro, was einer Marge2 von 7,3 % entspricht (Q3 2025: 7,6 %). Im Vergleich zum Vorjahresquartal wirkten sich höhere Verkäufe des 5008X CAREsystems, Beiträge aus dem FME25+-Programm sowie eine positive weltweite Preisentwicklung und höhere Verkaufsmengen außerhalb von China positiv aus. Diese Entwicklung wurde hauptsächlich durch beschleunigte inflationsbedingte Kostensteigerungen ausgeglichen.
Das operative Ergebnis der Zentralbereiche belief sich auf -35 Mio. Euro (Q3 2025: -4 Mio. Euro). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte belief sich auf -29 Mio. Euro (Q3 2025: 3 Mio. Euro). Diese Entwicklung war vor allem auf die geplanten Kosten für strategische Investitionen in eine IT-Plattform zurückzuführen, während virtuelle Stromabnahmeverträge einen positiven Effekt hatten.
In den ersten neun Monaten 2026 sank das operative Ergebnis des Konzerns um 8 % (-5 % währungsbereinigt) auf 1.136 Mio. Euro, was einer Marge von 7,9 % entspricht (9M 2025: 8,5 %). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte stieg um 5 % (+8 % währungsbereinigt) auf 1.581 Mio. Euro, was einer Marge2 von 11,0 % entspricht (9M 2025: 10,3 %). Im Segment Care Delivery stieg das operative Ergebnis um 11 % (+16 % währungsbereinigt) auf 1.203 Mio. Euro, was einer Marge von 11,7 % entspricht (9M 2025: 10,6 %). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte stieg um 17 % (+23 % währungsbereinigt) auf 1.437 Mio. Euro, was einer Marge2 von 14,0 % entspricht (9M 2025: 12,0 %). Im Segment Value-Based Care verbesserte sich das operative Ergebnis auf 6 Mio. Euro, im Vergleich zu -28 Mio. Euro im Vorjahr, was zu einer Marge von 0,4 % führte (9M 2025: -1,7 %). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte verbesserte sich auf 27 Mio. Euro im Vergleich zu -26 Mio. Euro im Vorjahr, was einer Marge2 von 1,7 % entspricht (9M 2025: -1,6 %). Im Segment Care Enablement sank das operative Ergebnis um 43 % (-42 % währungsbereinigt) auf 153 Mio. Euro, was einer Marge von 3,7 % entspricht (9M 2025: 6,6 %). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte sank um 2 % (0 % währungsbereinigt) auf 329 Mio. Euro, was einer Marge2 von 8,0 % entspricht (9M 2025: 8,2 %). Das operative Ergebnis für die Zentralbereiche belief sich auf -119 Mio. Euro (9M 2025: --78 Mio. Euro). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte belief sich auf -105 Mio. Euro (9M 2025: -9 Mio. Euro).
Das Konzernergebnis3 sank im dritten Quartal 2026 um 42 % im Vergleich zum Vorjahr (-41 % währungsbereinigt) auf 160 Mio. Euro. Das Konzernergebnis ohne Sondereffekte sank um 10 % (--10 % währungsbereinigt) auf 291 Mio. Euro.
In den ersten neun Monaten 2026 sank das Konzernergebnis3 um 24 % (-21 % währungsbereinigt) auf 496 Mio. Euro. Das Konzernergebnis ohne Sondereffekte stieg um 1 % (+4 % währungsbereinigt) auf 844 Mio. Euro.
Das Ergebnis je Aktie (EPS) sank im dritten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 35 % (-34 % währungsbereinigt) auf 0,61 Euro, ausgehend von 262.951.005 Aktien. Das Ergebnis je Aktie ohne Sondereffekte blieb stabil (0 % währungsbereinigt) bei 1,11 Euro.
In den ersten neun Monaten 2026 sank das Ergebnis je Aktie um 17 % (-14 % währungsbereinigt) auf 1,84 Euro, ausgehend von 268.833.509 Aktien. Das Ergebnis je Aktie ohne Sondereffekte stieg um 10 % (+13 % währungsbereinigt) auf 3,14 Euro.
Im dritten Quartal 2026 erhöhte sich der operative Cashflow um 8 % auf 798 Mio. Euro (Q3 2025: 742 Mio. Euro), was einer Marge von 16,2 % entspricht (Q3 2025: 15,2 %). In den ersten neun Monaten 2026 verbesserte sich der operative Cashflow um 12 % auf 1.885 Mio. Euro (9M 2025: 1.679 Mio. Euro).
Die entsprechende Marge belief sich auf 13,1 % (9M 2025: 11,5 %). Beide Entwicklungen wurden hauptsächlich durch eine günstige Entwicklung des Working Capital bestimmt.
Der Free Cashflow6 stieg im dritten Quartal 2026 um 3 % auf 564 Mio. Euro (Q3 2025: 550 Mio. Euro), was einer Marge von 11,4 % entspricht (Q3 2025: 11,3 %). In den ersten neun Monaten 2026 steigerte Fresenius Medical Care seinen Free Cashflow um 3 % auf 1.229 Mio. Euro (9M 2025: 1.199 Mio. Euro), was einer Marge von 8,5 % entspricht (9M 2025: 8,2 %).
Die Nettoverschuldung einschließlich Leasingverbindlichkeiten stiegen um 6 % auf 9.787 Mio. Euro an (Q3 2025: 9.218 Mio. Euro). Der Nettoverschuldungsgrad (Nettoverschuldung/EBITDA) blieb im dritten Quartal 2026 stabil bei 2,6x (Q2 2026: 2,6x) und lag damit weiterhin im unteren Bereich des Zielkorridors von 2,5x bis 3,0x.
Zum 30. September 2026 zählte Fresenius Medical Care weltweit 289.014 Patienten, die in 3.512 Dialysekliniken behandelt wurden. Weltweit beschäftigte das Unternehmen zum Stichtag 106.291 Mitarbeiter.
Fresenius Medical Care erwartet für das Jahr 2026 unverändert einen Umsatz1 ungefähr auf Höhe des Vorjahrs. Das Unternehmen grenzt seinen Ausblick für das operative Ergebnis2 ein und erwartet nun ein operatives Ergebniswachstum2, das im Vergleich zum Vorjahr zwischen einem konstanten Niveau und einer negativen Veränderungsrate im mittleren, einstelligen Prozentbereich liegt.
Die erwarteten Wachstumsraten für 2026 sind währungsbereinigt und ohne Berücksichtigung von Sondereffekten im operativen Ergebnis. Für den Ausblick wird als 2025-Basis der Umsatz in Höhe von 19.628 Mio. EUR und das operative Ergebnis in Höhe von 2.212 Mio. EUR verwendet.
Fresenius Medical Care wird am 3. November 2026, um 14:00 Uhr MESZ / 8:00 Uhr EST eine Telefonkonferenz für Analysten und Investoren zur Erläuterung der Ergebnisse des dritten Quartals 2026 abhalten. Alle Informationen zur Teilnahme sind hier veröffentlicht. Eine Aufzeichnung sowie ein Transkript der Veranstaltung werden kurz nach Abschluss der Telefonkonferenz bereitgestellt.
Einen vollständigen Überblick über die Ergebnisse des dritten Quartals 2026 finden Sie in unserer Gewinn- und Verlustrechnung am Ende dieser Pressemitteilung und in den Anhängen als separate PDF-Dateien. Weitere Details finden Sie in unserem 6-K-Bericht.
1Währungsbereinigt sowie bereinigt um bestimmte Überleitungspositionen, einschließlich Umsätzen aus Übernahmen, Klinikschließungen und -veräußerungen sowie Unterschiede in der Anzahl der Dialysetage
2Bereinigt um Sondereffekte; Wachstumsrate währungsbereinigt (falls nicht anders angegeben); weitere Einzelheiten finden sich in der Überleitungsrechnung im Anhang zur Pressemitteilung
3Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG entfällt
4Daten per 30. September 2026
5Das Unternehmen überträgt Produkte vom Segment Care Enablement zum Segment Care Delivery zum Marktwert. Die vom Segment Care Delivery erbrachten Dienstleistungen für Patienten, die im Segment Value-Based Care betreut werden, werden ebenfalls zum Marktwert abgerechnet. Die damit verbundenen internen Erträge und Aufwendungen sowie alle anderen Konsolidierungen von Transaktionen sind in den "Eliminierungen zwischen den Segmenten" enthalten
6Nettomittelzufluss/-abfluss aus betrieblicher Tätigkeit, nach Investitionen in Sachanlagen und aktivierte Entwicklungskosten, vor Akquisitionen, Investitionen und Ausschüttungen
Über Fresenius Medical Care:
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, von denen sich weltweit etwa 4,5 Mio. Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netzwerk aus 3.512 Dialysezentren betreut Fresenius Medical Care weltweit rund 290.000 Dialysepatientinnen und -patienten. Fresenius Medical Care ist zudem der führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Dialysegeräten und Dialysefiltern. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME) und an der Börse New York (FMS) notiert..
Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die verschiedenen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Faktoren wie z. B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, behördlichen Genehmigungen, Ergebnissen klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Diese und weitere Risiken und Unsicherheiten sind im Detail in den Berichten der Fresenius Medical Care AG beschrieben, die bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht (U.S. Securities and Exchange Commission) eingereicht werden. Fresenius Medical Care AG übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Die CONVINCE-Studie wurde ausschließlich von der Europäischen Kommission Forschung & Innovation, Horizont 2020, Aufruf H2020-SC1-2016-2017 unter dem Thema SC1-PM-10-2017 unterstützt: Vergleich der Wirksamkeit bestehender Gesundheitsmaßnahmen in der erwachsenen Bevölkerung (Zuschuss Nr. 754803).