Die Fresenius Medical Care Foundation hat eine kürzlich im American Journal of Transplantation veröffentlichte umfragebasierte Studie mit dem Titel
„Therapeutic needs in solid organ transplant recipients: The American Society of Transplantation patient survey“ finanziert.
Während der letzten zwei Jahrzehnte gab es bei den immunsuppressiven Therapien im Bereich der Nierentransplantation kaum Fortschritte. Obwohl die derzeitigen Therapien wirksam sind, gibt es dennoch einen hohen unbefriedigten Patientenbedarf, weil diese Medikamente häufig schlecht vertragen werden. Hintergrund der umfragebasierten Studie war daher das Anliegen, dieses Thema stärker ins Bewusstsein zu rücken.
Durch die Zusammenarbeit mit Transplantationsfachleuten auf der ganzen Welt und die Einbeziehung von 10.000 Transplantationsempfängerinnen und -empfängern
kam die Studie zu bemerkenswerten Ergebnissen.
So berichteten beispielsweise 92 % der Befragten, unter mindestens einer Nebenwirkung der aktuellen immunsuppressiven Therapie zu leiden, wobei die meisten angaben, diese täglich zu erleben.
In dieser Ausgabe von „Forschung kurz erklärt“ spricht Benjamin Hippen, MD, Leiter Clinical Affairs bei Fresenius Medical Care, mit Professor John Gill, MD, und akademischer Leiter für Nierentransplantation an der University of British Columbia, in Vancouver, Kanada, sowie mit dem Pharmakologen David Taber, Professor für Chirurgie und Direktor für chirurgische Ergebnisse an der Medical University of South Carolina, USA, um diese Ergebnisse näher zu beleuchten.
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Publikationsdatum: April 2026