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Warum der Magergewebeindex bei HDF eine Rolle spielt

Forschung kurz erklärt

Fettfreie Gewebemasse als bestimmender Faktor für das erreichbare Substitutionsvolumen bei der Hämodiafiltration

In dieser Folge von Research in Brief (Forschung kurz erklärt) erörtert Yan Zhang, Senior-Expertin für Real-World-Datenanalyse am Renal Research Institute (RRI), ob die Körperzusammensetzung – insbesondere das Verhältnis von fettfreier Gewebemasse (Magergewebe) zu Fettgewebe – das erreichbare Substitutionsvolumen bei der Hämodiafiltration (HDF) besser erklärt.

In dieser Studie analysierten Zhang und ihre Kolleginnen und Kollegen die Behandlungsdaten von fast 40.000 Patientinnen und Patienten, die in Fresenius Medical Care-Kliniken in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) mit HDF behandelt worden waren. Die Ergebnisse zeigten, dass die fettfreie Gewebemasse und nicht die Fettmasse der bestimmende Faktor für das erreichbare Substitutionsvolumen war. Patientinnen und Patienten mit hohem Fettanteil aber niedrigem Magergewebeindex erreichten durchweg geringere Substitutionsvolumina, während jene mit einem höheren Magergewebeindex unabhängig vom Fettanteil höhere Substitutionsvolumina erzielten. Dies deutet darauf hin, dass Parameter, die auf der Körperzusammensetzung basieren – insbesondere der Magergewebeindex –, eine genauere Möglichkeit bieten könnten, die Angemessenheit der HDF individuell zu bestimmen und einzuschätzen.

Indem sie ihren Fokus von der Körpergröße auf die individuelle Körperzusammensetzung verlagern, können Ärztinnen und Ärzte die bei der HDF erreichte konvektive Dosis gezielter optimieren.

Lesen Sie dazu die vollständige Studie in einer Sonderausgabe von „Nephrology Dialysis Transplantation“: „Lean Tissue Mass, Not Adiposity, Determines Achievable Substitution Volume in Hemodiafiltration“ und sehen Sie sich auch die zugehörige Folge von „Research in Brief” an.

Publikationsdatum: Juli 2026

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